Der siebente Spieltag der Saison stellte für drei der höherklassigen Mannschaften des NSV eine organisatorische Herausforderung dar. Diese Mannschaften waren alle Gastgeber im Spiellokal Euroville.
Die dritte Mannschaft der Naumburger empfing dort die dritte Mannschaft der Schachfreunde Hettstedt. Von der Theorie her bahnte sich ein Kampf auf Augenhöhe an. Es spielte der Tabellendritte gegen den zweiten der Tabelle. Die Gäste aus dem östlichen Harzvorland reisten mit jungen talentierten Spielern an, die hungrig auf Erfolge waren. Am ersten Brett konnte Steffen Kluge sein Läuferpaar positionieren, um gute Chancen im Endspiel zu haben, so glaubte er. Doch diese Überlegung ging nicht auf. Er musste im Verlauf der Partie den Tausch Springer gegen Läufer zulassen und so einigte man sich schon relativ zeitig mit Remis. Am Brett sechs sah es jedoch für die Naumburger nicht gut aus, denn Sebastian Kraft hatte einen Bauern verloren und die Stellung sprach ebenfalls für den Gast. Am Brett vier hingegen konnte der Naumburger Uwe Romberg seine Schwerfiguren so positionieren, dass sie sich gegenseitig ergänzten und Druck auf die gegnerische Stellung ausübten, was schließlich zur Aufgabe des Gegners führte. Auch Andreas Kunz konnte zu diesem Zeitpunkt entscheidende Vorteile erringen, Er eroberte eine Leichtfigur und einen Bauern. Mit weiteren Aktionen zwang er seinen Gegner zur Aufgabe. Es stand also zu diesem Zeitpunkt 2,5 zu 0,5 für die Naumburger. Jetzt schlugen allerdings die Gäste zurück. Der Kontrahent von Ole Krüger schaffte es seine Figuren so aufzustellen, dass sie gemeinsam zum Angriff auf den König bliesen. Leider blieb dem Naumburger nur die Konsequenz dem Gegner zum Sieg zu gratulieren. Auch Sebastian Kraft konnte seine nachteilige Situation nicht verbessern. Dem Hettstedter gelang es im Endspiel dem Naumburger einen Läufer abzuluchsen, was schließlich zur Aufgabe des NSV- Akteurs führte. Jetzt stand es ausgeglichen 2,5 zu 2,5 und an einem Brett wurde noch gespielt. Hier zeigten beide Schachspieler, dass sie sich nichts schenken würden. In ausgeglichener Stellung lehnte der Hettstedter zweimal ein Remisangebot von Simeon Scharf ab. Er glaubte wohl als nominell stärkerer Spieler, doch noch den Sieg erringen zu können. Die beiden Mannschaftsleiter kamen überein, dass ein Unentschieden gerechterweise dem Verlauf der Partie entspricht. Das überzeugte auch den Hettstedter, der zudem auch über weniger Zeit verfügte. Mit dem 3 zu 3 können beide Mannschaften leben. Dieses Ergebnis erbrachte keine Veränderungen für beide Teams an der Tabellenspitze. Die Plätze 2 und 3 belegen weiterhin die Schachfreunde aus dem Harzvorland und die Domstädter.
Einzelergebnisse:
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1550 |
3.0 : 3.0 |
1550 |
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1 |
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1858 |
0.5 - 0.5 |
1537 |
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2 |
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1517 |
0.5 - 0.5 |
1697 |
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3 |
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1534 |
1 - 0 |
1589 |
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4 |
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1469 |
1 - 0 |
1490 |
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5 |
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1373 |
0 - 1 |
1556 |
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6 |
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0 - 1 |
1432 |
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