Schach International
Schach Nachrichten
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Schachbundesliga – 9. und 10. Spieltag: Spannung im Abstiegskampf
Am kommenden Doppelspieltag der Schachbundesliga stehen der 9. und der 10. Spieltag der Saison 2025/26 an. Am Samstag und am Sonntag sind dies die letzten Runden vor dem großen Bundesligafinale in Berlin vom 24. bis zum 26. April. Das liegt daran, dass die Runden 11 und 12 bereits im Januar gespielt wurden. In der Hauptstadt finden dann die drei abschließenden Spieltage statt. Der spannendste Spielort am 21. und 22. März dürfte Deizisau sein, wo es in vier Kämpfen wohl zu Vorentscheidungen im Abstiegskampf kommen wird. Tabellenführer SC Viernheim bekommt es beim Heimspiel mit dem FC Bayern München und dem SV Deggendorf zu tun. | Foto: Angelika Valkova
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Interview mit Thomas Weischede zum Jubiläum der Emanuel Lasker Gesellschaft
Die Emanuel Lasker Gesellschaft feiert ihr 25-jähriges Bestehen. Im Interview blickt ihr Vorsitzender Thomas Weischede zurück, schaut aber vor allem nach vorne auf viele Events im Jubiläumsjahr, auch wenn die Streitigkeiten im Deutschen Schachbund wenig hilfreich sind.
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Was macht eigentlich Ding Liren?
Seit über einem Jahr hat Ding Liren, Weltmeister von 2023 bis 2024, keine offizielle Partie mehr gespielt. Dieser frühe Ruhestand hat YouTuber und Content Creator Jonathan Zhi auf die Idee gebracht, den chinesischen Großmeister, der einmal eine Elo-Zahl von 2816 hatte, zu einem Email-Interview einzuladen. Ding Liren "spricht" über Literatur, Badminton, seinen Militärdienst und natürlich über Schach und seine Schachkarriere. | Foto: Amruta Mokal / ChessBase India
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Carlsen spielt wieder klassisch
Magnus Carlsen hat in letzter Zeit nur noch selten Turniere mit klassischer Bedenkzeit gespielt, aber beim TePe Sigeman Turnier, das vom 1. bis 7. Mai in Malmö stattfindet, setzt er sich wieder für lange Partien ans Brett. Er trifft dabei auf ein starkes Feld mit Spielern wie Nodirbek Abdusattorov, Arjun Erigaisi, Yagiz Kaan Erdogmus, Andy Woodward und Zhu Jiner. | Bild: Carlsen und Abdusattorov beim Freestyle Grand Slam 2025 in Paris.| Foto: Lennart Ootes
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Vom Titelträger bis zum Einsteiger: Betriebssport-Schach in Frankfurt
Am 12. März 2026 fand in den Räumen der Deka Fondsgesellschaft ein Blitzschach-Event statt. Nach dem gelungenen Blitzturnier im vergangenen Jahr bei der DZ Bank AG lud dieses Mal die Schachgruppe der Deka um Mitarbeiter, Organisator und Schiedsrichter Peter Ortinau ein. Austragungsort war die große helle Kantine des modernen des Firmensitzes im Frankfurter Stadtteil Niederrad. | Fotos: Gerd Densing / Titelfoto: IM Sven Telljohann (l.) und FM Amir Rezasade (r.) gewannen die A-Gruppe punktgleich.
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Das Kandidatenturnier und der Krieg
Ende März 2026 soll das Kandidatenturnier bei Paphos auf Zypern starten. Veranstaltungsort ist das Luxusressort Cap St. Georges, das fast an der westlichen Spitze der Insel liegt. In der Nacht vom ersten auf den zweiten März gab es einen Angriff auf einen britischen Luftwaffenstützpunkt im Süden der Insel. Humpy Koneru, eine der Teilnehmerinnen des Kandidatenturniers der Frauen, hat öffentlich ihre Besorgnis ausgesprochen und erklärt, unter diesen Bedingungen könnte sie nicht teilnehmen. Was nun? Auf seinem Blog chessecosystem analysiert Thorsten Cmiel die aktuelle Situation. | Foto: AI (FIDE Chess Image Event Homepage)
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15-Jähriger wird Britischer Schnellschachmeister
Der 15-jährige Frederick Waldhausen Gordon aus Schottland sicherte sich mit einem starken Schlussspurt den Titel bei der British Rapidplay Championship 2026. In der Schlussrunde besiegte er den topgesetzten Gawain Maroroa Jones, der lange in Führung gelegen hatte. Maroroa Jones und Shreyas Royal teilten sich die Plätze zwei und drei, Trisha Kanyamarala, Harriet Hunt und Bodhana Sivanandan gewannen das Frauenturnier. | Foto: Ife Olayinka
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Ostergewinnspiel von JugendSchach und ChessBase – 1. Runde: Jahresabo und Fritz 20 zu gewinnen
Jetzt mitmachen und gewinnen: Das dreirundige Oster-Gewinnspiel von JugendSchach und ChessBase ist gestartet und lädt Schachbegeisterte dazu ein, ihr Wissen zu testen. In der ersten Fragerunde, die noch bis zum 19. März läuft, warten zwei Fragen und ein attraktiver Preis. Viel Glück dabei!
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Emil Sutovsky: "Kandidatenturnier findet statt"
Ende März beginnt das Kandidatenturnier auf Zypern, doch der Krieg im Nahen Osten weckt Zweifel an der Sicherheit des Austragungsorts. In einem Interview mit Sagar Shah von ChessBase India versucht FIDE-CEO Emil Sutovsky, diese Bedenken zu zerstreuen: Die Planung steht, eine Verlegung ist kein Thema, auch wenn die Anreise komplizierter geworden ist. | Foto: FIDE / Rafal Oleksiewicz
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Das Revival der Schachcafès
Die große Tradition der Schachcafés schien etwas der Vergangenheit anzugehören, doch jetzt unternimmt Sven Rehders mit einigen anderen Schach-Aktivisten den Versuch, Cafés und Restaurants als Treffpunkt für Schachfreunde wiederzubeleben. Und es funktioniert. Eine smarte App hilft dabei.
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Kandidatenturnier 2026: Acht Spieler, ein Traum
Das FIDE-Kandidatenturnier 2026 beginnt am 29. März in Zypern. Acht Spitzen-Großmeister ermitteln in 14 Runden, wer gegen den amtierenden Weltmeister Gukesh Dommaraju um den Titel spielen darf. Das Teilnehmerfeld vereint erfahrene Spieler wie Fabiano Caruana und Hikaru Nakamura mit Nachwuchsstars wie Praggnanandhaa Rameshbabu und Javokhir Sindarov. | Bild: FIDE
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Schachfestival Bled: Endspurt sichert FM Zanas Nainys den alleinigen Sieg
Das seit fast seit 100 Jahren in der slowenischen Kurstadt Bled stattfindende internationale Schachfestival ist beendet. Alleiniger Sieger im Turnier, das sich besonders an ambitionierte Titelträger und Amateure sowie Nachwuchsspieler richtete wurde der Litauer Zanas Nainys (Titelfoto rechts). Mit einem beeindruckenden Endspurt verdrängte er Leon Mazi, gegen den er in Runde 4 verloren hatte, vom ersten Platz. | Fotos: Schachfestival Bled
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Schachtalk am Sonntag: Mutstifter Björn Lengwenus
Der Hamburger Pädagoge Björn Lengwenus gilt als einer der kreativsten Köpfe im deutschen Schulschach. Im Chess Tigers Schachtalk spricht er über Bildung, Motivation – und darüber, warum Schach für Kinder weit mehr sein kann als nur ein Spiel. | Fotos: Chess Tigers
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Legende in der Provinz: Vassily Ivanchuk beim Simultan in Salzgitter
Ein Weltstar zum Anfassen: Der ukrainische Supergroßmeister Vassily Ivanchuk sorgte in Salzgitter-Bad für ein außergewöhnliches Schachfest. Beim Simultan im Gymnasium Salzgitter-Bad trat er gegen 31 Gegner gleichzeitig an – Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Vereinsspieler. Doch die erhoffte Sensation aus der Sicht seiner Gegner blieb aus … | Fotos: Carolin Köpp
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Nakamura verliert Trainingsmatch fürs Kandidatenturnier mit 4:6 gegen Liang
Hikaru Nakamura unterlag Awonder Liang in einem dreitägigen Trainingskampf in Saint Louis mit 4:6. Der Wettkampf diente der Vorbereitung auf das Kandidatenturnier. Nach zwei untenschiedenen Partien im klassischen Schach endeten alle acht Begegnungen in den Schnell- und Blitzpartien mit einem Sieger – am Ende hatte Liang mehr Punkte auf seinem Konto. | Foto: Saint Louis Chess Club / Lennart Ootes
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Ein Karpowsches Manöver
Im aktuellen ChessBase Magazin #230 analysiert Nico Zwirs die Partie zwischen seinen Landsleuten Jorden Van Foreest und Anish Giri vom Tata Steel Masters 2026 im Video. Im Zentrum steht dabei die Eröffnung, denn Van Foreest hatte gegen die Najdorf-Variante – bekanntermaßen ein Spezialgebiet Giris – offenbar etwas Besonderes vorbereitet. Nach 11…Dc7 setzte er mit 12.a3 fort – “A Karpovian move!”. Die Idee von Weiß ist, den Springer auf b3 über c1 und a2 nach b4 zu bringen und von dort aus die weißen Felder d5 (und c6) ins Visier zu nehmen. Gleich vier Züge investierte Van Foreest also in die Verbesserung seines Springers und in die Sicherung seiner Königsstellung. Ein neues Konzept, das sich in dieser Partie voll auszahlte! Schauen Sie rein in die CBM-Leseprobe der Woche!
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Schachstars und Amateure feiern Schachparty in Stockholm
Zwei Millionen Schweden spielen Schach im Internet, doch nur wenige davon sind in Vereinen organisiert. Diese neue Gruppe von Spielern sucht vor allem Unterhaltung und Spaß und kann mit den klassischen Turnierformaten, in denen man stundenlang still am Brett sitzt und um Punkte kämpft, wenig anfangen. So soll am 17. und 18. April 2026 in der schwedischen Schachgeschichte ein neues Kapitel beginnen: Dann startet in der Avicii Arena die Chessparty Stockholm – ein zweitägiges Festival und das bislang größte Schachereignis des Landes.
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Frauenbundesliga: SK Schwäbisch Hall gewinnt Spitzenduell
Die Strategie für den SK Schwäbisch Hall ging im Topduell gegen die OSG Baden-Baden auf. Mit Spitzenbesetzung trat das Team in Freiburg an. An den vorderen Brettern konnten sie die Remis halten und an den hinteren drei Brettern, an denen der größere Elounterschied gegeben war, sammelten sie drei ganze Punkte gegen Baden-Baden ein. TuRa Harksheide gewann 5:1 gegen den SC Kreuzberg, ein Zeichen in Richtung Klassenerhalt. Dahingegen rutscht die SG Solingen weiter ab. | Foto: Lennart Ootes / FIDE
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Andrew Martin: The Vienna Game - Dynamic, Flexible and Deeply Underestimated
IM Andrew Martin zeigt überzeugend, warum die Wiener Partie eine vielseitige und gefährliche Waffe ist, die deutlich weniger Theorie erfordert als gängige Alternativen wie die Spanische oder Italienische Partie, dabei aber reich an Angriffschancen ist. Sein Kurs behandelt drei verschiedene Ansätze — aggressive f2–f4-Systeme, solide frühe Lc4-Aufstellungen und positionelle g3-Systeme — und bietet damit ein komplettes, schwer zu konterndes Repertoire mit echtem praktischem Biss.
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Die Carlsen-Niemann-Kontroverse als Netflix-Doku
Beim Sinquefield-Cup 2022 zog sich Carlsen aus dem Turnier zurück, nachdem er gegen Hans Niemann verloren hatte. Der mehr oder weniger unverhohlene Vorwurf lautete: Cheating. Daraus entwickelte sich eine monatelange Kontroverse. Als auch noch Anal-Kugeln ins Spiel kamen, wurden auch die Nicht-Fachmedien hellhörig. Netflix hat eine Doku über diese Kontroverse produziert und jetzt den Trailer veröffentlicht.
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Frauenbundesliga - 9. Runde LIVE mit Topduell!
Das vorletzte Wochenende der 1. Frauenbundesliga geht am Sonntag in die letzte Runde. Danach kann nur noch das finale Endrundenwochenende retten. Das Highlight des Spieltags: SK Schwäbisch Hall vs. OSG Baden-Baden! Während bei Freiburg-Zähringen zu Gast ein wichtiges Duell für die Meisterschaft ausgespielt wird, geht es in Hamburg für TuRa Harksheide, den SC Kreuzberg und das Team aus Chemnitz um den Abstieg. Auch beim SV Hemer 1932 ist Abstieg ein Thema. | Runde 9: Live ab 09:00 Uhr (mit 15 min Verzögerung)!
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ChessBase´26 – Einsteigertipps Teil 7: Datenbank richtig organisieren!
Kennen Sie das auch? Im Laufe der Zeit sammeln sich in ChessBase immer mehr Datenbanken an: Wie behält man da den Überblick? Am besten, man organisiert sich gleich richtig – aber wie? Wir zeigen Ihnen in diesem Tutorial, wie Sie Ihr eigenes Material übersichtlich anlegen und systematisch abspeichern, damit Sie immer schnell alles wiederfinden. Das ist gar nicht so kompliziert und macht sogar Spaß!
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Frauenbundesliga: Schwäbisch Hall tritt mit Topbesetzung an
Das vorletzte Wochenende der Frauenbundesliga hat begonnen. Am Samstag, dem Vortag zum Spitzenduell Schwäbisch Hall (1. Platz) vs. Baden-Baden (2. Platz), traten die Erstplatzierten in Runde 8 mit ihrer Topaufstellung gegen den SK Freiburg-Zähringen an. Die Freiburgerinnen konnten keinen einzigen Brettpunkt ergattern. Dahingegen konnte die SG Solingen gegen die amtierenden Meisterinnen von Bad Königshofen mit 3,5 zu 2,5 Punkten glänzen. Harksheide rutscht durch Niederlage gegen Chemnitz tiefer in den Abstiegskampf. | Foto: Lennart Ootes / FIDE
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Unternehmer Üçok fördert nun auch Christian Glöckler
Im ChessBase-Gespräch beim Schachfestival in Prag war davon noch keine Rede, jetzt ist es bereits spruchreif: Es gibt Neuigkeiten um Christian Glöckler. Der Unternehmer und Milliardär Evren Üçok, der u.a. Yagiz Kaan Erdogmus fördert, soll nun auch das deutsche Jugendtalent Christian Glöckler finanziell unterstützen, so Stefan Löffler in der FAZ. | Foto: Lennart Ootes/ Tata Steel Tournament
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Ellis Schatztruhe - Richtiges rechnen
In dieser Folge von Ellis Schatztruhe geht es darum, wie wichtig konsequentes Variantenrechnen im Schach ist und welche typischen Fehler dabei entstehen. Elli zeigt anhand mehrerer Stellungen, dass Spieler oft zu früh aufhören zu rechnen oder automatisch annehmen, dass nach einem Schlagzug sofort zurückgeschlagen wird, ohne nach Zwischenzügen oder alternativen Möglichkeiten zu suchen. Am Ende wird deutlich, dass selbst scheinbar einfache Aufgaben nur durch präzises Rechnen von forcierten Zügen (Schach, Schlag, Drohung) richtig gelöst werden können – und dass einfache Stellungen oft trügerisch sind.
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Lothar Schmids legendäre Schachsammlung kommt unter den Hammer
Mehr als ein halbes Jahrhundert lang trug der deutsche Großmeister und Verleger Lothar Schmid eine der bedeutendsten privaten Schachsammlungen der Welt zusammen. Vom 2. bis 17. April 2026 wird ein großer Teil dieses einzigartigen Bestands mit zehntausenden Objekten bei einer Auktion in London versteigert – darunter historische Bücher, Handschriften und Erinnerungsstücke aus dem berühmten WM-Kampf zwischen Fischer und Spasski im Jahr 1972. | Foto: Karl-May-Verleger Lothar Schmid vor einer Wand mit Werken des Autors | Foto: Karl May Verlag
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Frisch rezensiert: 60 Minuten gegen Französisch – aktualisierte Version
Das Konzept der Chessbase „60 Minuten“-Kurse ist einfach: 1 Stunde Video-Kurs für knappe 10 Euro. Es gibt auch Kurse zu Mittel- oder Endspiel-Themen, die meisten Kurse stellen allerdings teilweise recht „spezielle“ Eröffnungsvarianten vor. In seinem zweiten Beitrag stellte Jochen Schwarz die wichtigsten 60 Minuten-Kurse für 1.e4-Spieler gegen Französisch vor. In dieser neuen Version des Beitrags hat der Autor der kürzlich neuveröffentlichten Kurs von Jan Werle integriert.
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100 Jahre Turnier am Semmering: Spielmanns großer Erfolg
Vor 100 Jahren wurde am Gebirgspass Semmering, Treffpunkt der Wiener Hautevolee, ein großes Schachturnier gespielt. Am Ende lag nicht der Topfavorit und künftige Weltmeister Alexander Aljechin vorne, sondern der große Taktiker Rudolf Spielmann. Die Spieler hinterließen eine Menge Partien, die heute als Klassiker gelten.
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Ein Rekord nach dem anderen: 11-jährige Bodhana Sivanandan holt FM-Titel
Durch eine Reihe von Erfolgen hat Bodhana Sivanandan im Alter von nur elf Jahren die Marke von 2300 Elo übersprungen und sich den FIDE-Meister-Titel gesichert. In der 4NCL, beim Graz Open und beim Cannes Chess Festival hielt sie gegen zahlreiche Titelträger problemlos mit und verbesserte ihre Wertungszahl in nur einem Monat um mehr als 200 Punkte. | Foto: FIDE / Michal Walusza
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Zum dritten Mal in Folge: Alice Lee gewinnt den American Cup
Alice Lee hat es wieder geschafft: Mit einem 1,5-0,5-Sieg im "Grand Final Reset" gegen Carissa Yip gewann die 16-Jährige in Saint Louis den American Cup nach 2024 und 2025 zum dritten Mal in Folge. Der Sieg brachte ihr ein Preisgeld von $49.000 und einen Elo-Gewinn von 18,2 Punkten. | Foto: Alice Lee und Maurice Ashley | Foto: Saint Louis Chess Club / Lennart Ootes
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Frauenbundesliga, 8. und 9. Spieltag: Mit dem Spitzenspiel Schwäbisch-Hall gegen Baden-Baden
Am Wochenende steht die vierte Doppelrunde der Frauenbundesliga an. Nominell sind es die Runden 8 und 9, aber Runde 5 wird zum Saisonfinale vor den Runden 10 und 11 nachgeholt (17. bis 19. April). Gespielt wird am 14. und 15. März in Freiburg-Zähringen, Hamburg und Hemer. Die beiden verlustpunktfreien Topteams aus Baden-Baden und Schwäbisch-Hall treffen am Sonntag aufeinander. Sollte es einen Sieger geben, könnte dies mehr als nur eine Vorentscheidung im Meisterschaftsrennen sein...
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Kandidatenturnier der Frauen 2026: Kampf der Generationen
Das Kandidatenturnier der Frauen 2026 findet vom 28. März bis 16. April im Cap St. Georges Hotel & Resort auf Zypern statt. Acht Spitzenspielerinnen treten in einem doppelrundigen Turnier gegeneinander an, um die Herausforderin der amtierenden Weltmeisterin Ju Wenjun zu ermitteln. Erfahrene Spielerinnen wie Humpy Koneru und Tan Zhongyi treffen auf die jüngere Generation und Spielerinnen wie Zhu Jiner und Divya Deshmukh. | Bild: FIDE
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American Cup - Live!
Der American Cup, eines der wichtigsten Schachturniere der USA, findet in Saint Louis statt. Das Turnier läuft vom 3. bis 12. März im Saint Louis Chess Club und geht bereits in seine fünfte Auflage. Sechzehn der besten amerikanischen Schachspieler treten gegeneinander an. Mit einem Preisgeld von 400.000 US-Dollar müssen die Teilnehmer im Doppel-K.-o.-System ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Nachdem sich Wesley So im Open den Turniersieg sicherte, steht heute noch das Schnellschachfinale des Damenwettbewerbs zwischen Alice Lee und Carissa Yip an. | Foto: Austin Fuller, Saint Louis Chess Club | Live mit Kommentar ab 18 Uhr
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Helmut Pfleger in der ZEIT
In der Ausgabe 12/2026 seiner Schachkolumne im ZEITmagazin bezieht sich Deutschlands dienstältester Schachkolumnist Helmut Pfleger auf den ChessBase-Beitrag Paul Keres (7. Januar 1916 – 5. Juni 1975): Eine Erinnerung von Johannes Fischer anlässlich des 110. Geburtstags dieses sympathischen Schachgenies.
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Nuhr mit Deutschmann
Matthias Deutschmann, Schachspieler und Cellist mit kabarettistischer Unterhaltungsgeschichte, ist heute Abend bei "Nuhr im Ersten" zu Gast und beleuchtet bei seinem Gastauftritt in Deutschlands ehrlichster Satiresendung die jüngsten Ereignisse in der Welt und im Ländle. Weitere Gäste: Tan Çağlar und Lisa Eckhart.
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Schachfestival Prag 2026 - Ein Blick hinter die Kulissen
Schachturniere laufen oft so reibungslos ab, dass man gar nicht merkt, wie viel Arbeit die Organisation erfordert und wie viele Leute im Hintergrund unauffällig dafür sorgen, dass alles nach Plan läuft. Beim Schachfestival Prag leitet Organisator Petr Boleslav ein eingespieltes Team von Helferinnen und Helfern. Viele von ihnen kennt er seit Jahren, und viele spielen selber Schach. ChessBase hat mit ihnen gesprochen, um einen Blick hinter die Kulissen des Turniers zu werfen.
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Schachfestival Bled: Tradition am Seeufer
Seit fast einem Jahrhundert ist die slowenische Kurstadt Bled ein besonderer Ort der internationalen Schachgeschichte. Mit dem noch bis zum Wochenende laufenden Schachfestival knüpft der traditionsreiche Austragungsort an große Turniere an – und verbindet die historische Strahlkraft mit einem Turnier für ambitionierte Titelträger und Amateure sowie Nachwuchsspieler. | Fotos: Schachfestival Bled / Luka Rifelj
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Wesley So gewinnt die fünfte Ausgabe des American Cup
Wesley So ist der große Sieger des American Cup in Saint Louis. Er spielte Remis gegen Levon Aronian und gewann damit die fünfte Auflage des prestigeträchtigen Turniers. Das Damenturnier ist hingegen noch nicht entschieden: Carissa Yip gewann gegen Alice Lee und hat so ein Grand-Final-Rematch erzwungen. | Im Bild: Wesley So und Maurice Ashley | Foto: Saint Louis Chess Club / Lennart Ootes
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Rekord beim grenke Chess Festival
Schon Wochen vor dem ersten Zug steht fest: Das grenke Chess Festival 2026 sprengt alle bisherigen Dimensionen. Bereits über 3000 Anmeldungen bedeuten neuen Rekord für das größte offene Schachfestival der Welt. Mit dem frischgebackenen Freestyle-Weltmeister Magnus Carlsen, Deutschlands Nummer eins Vincent Keymer und erstmals der Möglichkeit, sich für die nächste Freestyle-WM zu qualifizieren, wird Karlsruhe über Ostern zum zentralen Treffpunkt der internationalen Schachszene – und zu einem besonderen Höhepunkt für das deutsche Schach. | Fotos: Darius Gorzinski
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Slavoljub Marjanovic 1955-2026
Am vergangenen Sonntag, den 8. März, starb der serbische Großmeister Slavoljub Marjanovic. In den 1980er Jahren gehörte er zu den besten Spielern Jugoslawiens und gewann bei der Schacholympiade 1980 mit der Mannschaft die Bronzemedaille. Nach Ende seiner Profikarriere machte er sich als Trainer einen Namen. | Foto: ECU
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Autor, Kommentator, starker GM: Harshit Raja
Harshit Raja ist Großmeister, ein beliebter Kommentator und hat ChessBase-Lesern als Autor gezeigt, warum 1.e4 ein guter Zug ist. Ein abgeschlossenes Studium hat er außerdem. Beim Saint Louis Masters, das vom 25. Februar bis 1. März stattfand, hat er gezeigt, dass er das Spielen nicht verlernt hat. Er erzielte eine Elo-Performance von 2600+ und gewann 13 Elo-Punkte. In einem Interview mit Sagar Shah stellt Harshit Raja Höhepunkte seines Turniers vor und spricht über seine Doppelrolle als Kommentator und Spieler. | Foto: Lennart Ootes
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Christian Glöckler erklärt seinen Schlussrundensieg in Prag
Anfang des Jahres gewann Christian Glöckler in Wijk das Qualifiers-Turnier, jetzt gelang ihm beim Schachfestival in Prag ein weiterer Erfolg: Er landete im Open mit 7,5 Punkten aus 9 Partien (+6, =3) und einer Performance von 2578 auf Platz 2. Ein wichtiger Sieg gelang ihm in der Schlussrunde: Er gewann mit Schwarz gegen den tschechischen IM Richard Stalmach, der lange an der Spitze gelegen hatte. Nach dem Sieg nahm sich Glöckler Zeit, um die Partie dem ChessBase-Team zu erläutern. | Foto: Screenshot
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American Cup: So besiegt Aronian im ersten Finale, Yip und Lee spielen Remis
Wesley So schlug Levon Aronian im ersten Finale des American Cup in Saint Louis. Der Unterlegene hat heute in der zweiten klassischen Partien die Chance, Stichkämpfe zu erzwingen. Die erste Partie des „Grand Finals“ der Frauen zwischen Carissa Yip und Alice Lee endete remis. Beide Spielerinnen konnten ihre guten Chancen nicht nutzen. | Foto: Saint Louis Chess Club / Lennart Ootes
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Was macht Lothar Nikolaiczuk eigentlich heute?
Lothar Nikolaiczuk war in den 1970er und 1980er Jahren ein in Westdeutschland bekannter Turnierspieler und einer der fleißigsten Schachbuchautoren. Ab 1990 machte er sich rar. Eines seiner später erschienenen Bücher war eine Sammlung satirischer Kurzgeschichten 'aus dem Leben eines Schachspielers' mit dem Titel 'Der Elo-Schädling'. Im Interview erzählt er, wie es zu diesem seltsamen Buchtitel kam, wie seine höchst ungewöhnliche Schachlaufbahn aussah, in welchen vier Kulturkreisen Afrikas und Asiens er die Hälfte seines Lebens verbracht hat, unter welchen haarsträubenden Umständen er Landesmeister von Kenia wurde - und noch vieles mehr. | Foto: Privat
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Ein Fest der Konzentration und Solidarität
Gastgeber Holger Schroth, Direktor des Hotels Vier Jahreszeiten Kempinski, und Stiftungsgründer Roman Krulich waren sich zu Beginn nicht ganz einig, ob sie nun die vierte oder bereits die fünfte Charity Gala eröffnen durften. (Richtig: zum fünften Mal.) Aber die über 120 Gäste, die sich im stilvoll renovierten Maximilianssaal des Hotels versammelten, trafen so oder so in bester Jubiläumsstimmung ein. Und am Ende eines ebenso ereignisreichen wie festlichen Abends waren die Erwartungen aller – des Publikums wie auch der Akteurinnen und Akteure der Münchener Schachstiftung – weit übertroffen. | Fotos: Kai Schmidt, Münchener Schachstiftung | Titelbild: Auktionsobjekt – Bild von Magnus Carlsen
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Am Grab von Vlastimil Hort
Vlastimil Hort fand im letzten Dezember auf dem Vyšehrader Nationalfriedhof in Prag seine letzte Ruhestätte. Ein ChessBase-Team besuchte anlässlich des Prager Schachfestivals sein Grab und ließ sich die neue "Vlastimil Hort-Suite" im Hotel Don Giovanni zeigen.
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Schach-Olympiade: Cloud-Power für den Nationalkader
Erfolg im Weltklasseschach entsteht lange vor der ersten gespielten Partie. Mit dem speziell für nationale Verbände entwickelten Federation Package erhalten Spieler und Trainer Zugriff auf die komplette professionelle ChessBase-Software, die weltweit größte Schachdatenbank mit leistungsstarker Cloud-Analyse – zu einem Preis, der bis zu fünfmal mehr Rechenleistung ermöglicht als individuelle Lösungen. Eine Zukunftsinvestition, die die Leistung des ganzen Teams messbar steigert.
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Starker Endspurt: Krishnan Sasikiran gewinnt das Karel Janecek Open in Prag
Das Karel Janecek Open ist Teil des Prager Schachfestivals, der Sieger darf im Jahr darauf im Challengers spielen. Dieses Privileg sicherte sich 2026 der indische Großmeister Krishnan Sasikiran. Nach sechs Runden lag er mit 5 aus 6 auf dem geteilten 6. bis 14. Platz, aber dann gewann er die drei restlichen Partien und war am Ende mit 8 aus 9 alleiniger Erster. Bei seinem Schlussspurt gelang ihm in Runde 6 eine Glanzpartie mit verblüffenden taktischen Motiven. | Foto: Nils Rohde
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American Cup: Aronian und Yip gewinnen die Ausscheidungsrunde
Die Finalisten des American Cups stehen nach Abschluss der K.o.-Runde in Saint Louis fest: Im offenen Wettbewerb zog Levon Aronian nach seinem Sieg über Fabiano Caruana ins Finale ein und trifft dort auf Wesley So. Im Damenwettbewerb sicherte sich Carissa Yip durch ihren Sieg über Tatev Abrahamyan ein Revanchematch gegen die Titelverteidigerin Alice Lee. | Foto: Saint Louis Chess Club / Crystal Fuller
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Ein Milliardär fördert das Schach
Der indische Schachboom hat zahlreiche Großmeister und Spitzenspieler hervorgebracht und überall tauchen neue Talente auf. In der Türkei gibt es jetzt erste Anzeichen einer ähnlichen Entwicklung. Dafür sorgt der Investor und Unternehmer Evren Üçok, der große Pläne hat.
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Schachtalk am Sonntag extra: Wie viel Mentaltraining braucht Schach? – Mit Janik Notheis
Schachspieler trainieren akribisch: Eröffnungen, Endspiele und Taktikaufgaben gehören für ambitionierte Spieler zum Alltag. Doch ein Faktor bleibt oft erstaunlich unbeachtet: die mentale Stärke. Genau diesem Thema widmete sich eine Sonderausgabe des Schachtalks der Chess Tigers mit dem Sportwissenschaftler Janik Notheis. | Fotos: Chess Tigers
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American Cup: So und Lee gewinnen Championship Brackets
Die Finalspiele der Championship Brackets beim American Cup wurden am Sonntag im Saint Louis Chess Club abgeschlossen. Im offenen Wettbewerb konnte Wesley So nach einer Auftaktniederlage Fabiano Caruana im Blitzschach-Tiebreak besiegen und zog ins Finale ein. Bei den Damen setzte sich Titelverteidigerin Alice Lee (Foto) im Blitzschach gegen Carissa Yip durch und erreichte erneut das Finale. Die Finalgegnerinnen werden in den Ausscheidungsrunden ermittelt. | Fotos: Saint Louis Chess Club / Crystal Fuller
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American Cup: Caruana hat die Nase vorn
Die erste Runde des Champion Brackets konnte Fabiano Caruana gegen Wesley So gewinnen. Kann er den Vorsprung auch in der zweiten Runde halten? Zwischen Carissa Yip und Alice Lee steht es noch 0,5 zu 0,5. Im Viertelfinale des Elimination Brackets setzten sich Levon Aronian und Awonder Liang gegen Samuel Sevian und Lenier Dominguez Perez durch. | Foto: Lennart Ootes, Saint Louis Chess Club
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ChessBase´26 – Einsteigertipps Teil 6: Schnellbefehlleisten und Variantenhierarchie
Analysen mit ChessBase´26 sind flexibel: Einmal gewonnene Erkenntnisse lassen sich jederzeit ergänzen oder ändern. Das führt dann oft auch zu einer Neubewertung von Varianten. In dieser Tutorialfolge erklären wir daher, wie Sie Varianten aufwerten können und Bewertungen einfügen oder verändern können. Dabei zeigen wir, wie praktisch dies mit den Schnellbefehlleisten neben und unter der Notation möglich ist.
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American Cup: Caruana, So, Yip und Lee weiter
Am Freitag wurde die entscheidende zweite Partie des Halbfinals der Championrunde beim American Cup gespielt. Im Open endeten beide Partien wie schon in der ersten Halbfinalrunde remis. Nach zwei Tiebreak Runden setzte sich Fabiano Caruana gegen Awonder Liang und Wesley So gegen Samuel Sevian durch. Bei den Frauen gingen auch beide Partien remis aus. Hier waren die Ergebnisse der ersten Runde entscheidend. Carissa Yip und Alice Lee qualifizieren sich so für das Finale. | Foto: Crystal Fuller, Saint Louis Chess Club
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Ellis Schatztruhe - Eine Gelfand Masterclass: Gewinnverwertung
In dieser Gelfand-Masterclass-Folge lernen wir, wie wir einen Raumvorteil konkret in einen Gewinnplan umwandeln: Zuerst entscheiden wir bewusst, alle Schwerfiguren zu tauschen, um Gegenspiel auf der offenen Linie zu vermeiden und ein günstiges Endspiel zu erreichen. Danach erkennen wir, dass wir mit besserer Figurenaktivität und dem Prinzip der zwei Schwächen systematisch Druck aufbauen müssen. Schließlich verstehen wir, dass geschlossene Stellungen oft ein Opfer auf einem Fixpunkt erlauben, weil die gegnerischen Figuren durch die Struktur eingeschränkt sind und wir unseren Raumvorteil taktisch verwerten können.
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Prag: Abdusattorov setzt sich durch
Der Usbekische Schachverband feiert Nodirbek Abdusattorov. Er gewinnt als erster Spieler das Masters beim Schachfestival Prag zum zweiten Mal, überholt Vincent Keymer im Liverating und erreicht im Live-Ranking Platz 4 der Welt. Gegen Hans Niemann spielte er nur remis, durch den Verlust von Jorden van Foreest gegen Parham Maghsoodloo reichte dieses Remis jedoch für den Turniersieg. Keymer konnte nicht aufholen und unterlag Yakubboevs Springerpaar in der letzten Runde. Im Challengers gewann Finek die Runde und das Turnier. | Foto: Nils Rohde/ Chessbase
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Frisch rezensiert: Harald Schneider-Zinner – Die Strategieschule Band 7 – Italienisch
Mit dem siebten Band der Strategieschule widmet sich Harald Schneider-Zinner einer der traditionsreichsten und zugleich aktuellsten Eröffnungen des Schachs: der Italienischen Partie. Anstatt dem trockenen Auswendiglernen von Varianten setzt der erfahrene ChessBase-Auto auch hier auf das strategische Verständnis typischer Stellungsbilder in der geschlossenen Variante (c3+d3) der italienischen Partie. Lukas Köpl, der selbst seit Jahren Italienisch mit c3+d3 praktiziert, hat sich den Fritz-Trainer angesehen und ihn aus Sicht eines aktiven Spielers und Trainers untersucht.
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DSB-Präsidentin lässt Antrag auf Außerordentlichen Bundeskongress zurückweisen
In manchen Landesverbänden des Deutschen Schachbundes herrscht seit einiger Zeit Missstimmung über das Management des Präsidiums im Bundesverband. Die Kritik zielt besonders auf DSB-Präsidentin Ingrid Lauterbach. Nun hat sie einen Antrag auf einen Außerordentlichen Bundeskongress durch fünf Landesverbände vom Bundesrechtsberater prüfen und zurückweisen lassen. Die Begründung sorgt in den Landesverbänden für Unmut und Widerspruch.
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Schachfestival Prag, Runde 9 - live!
Tata-Steel-Sieger Nodirbek Abdusattorov (5,5) hat sich nach seinem Sieg gestern gegen David Navara (4,5) in der Tabelle des Prager Masters vor Jorden van Foreest (5 Punkte) geschoben. Der Usbeke greift gegen Hans Niemann in der Schlussrunde nach dem nächsten großen Titel. Vincent Keymer kann mit 4 Punkten nicht mehr in die Titelvergabe eingreifen – Im Challengers liegt der junge Tscheche Vaclav Finek einen halben Punkt vor Daniil Yuffa, es folgen mit einem weiteren halben Zähler Abstand Benjamin Gledura und Jachym Nemec. – Im Open liegt mit Christian Glöckler ein junger deutscher Spieler in Lauerstellung. Gemeinsam mit neun anderen Spielern versucht er den halben Punkt Vorsprung des alleinigen Führenden Krishnan Sasikiran aufzuholen. – Im Futures fällt die Entscheidung zwischen Christina Jordan und Kaja Rzadkowska. | Live mit Kommentar ab 11 Uhr | Foto: Nodirbek Abdusattorov | Foto: Petr Vrabec, Schachfestival Prag
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Prag Challengers: Yuffa gewinnt wieder und liegt nur knapp hinter Finek
Der Kampf um die Tabellenführung spitzte sich in der achten Runde der Challenger beim Prager Schachfestival zu: Der Führende Vaclav Finek verteidigte ein schwieriges Endspiel und blieb damit an der Spitze, während Daniil Yuffa nach seinem zweiten Sieg in Folge bis auf einen halben Punkt herankam. Auch Benjamin Gledura setzte sich durch und bleibt vor der entscheidenden Runde am Freitag im Rennen um den Titel. | Fotos: Petr Vrabec, Prager Schachfestival / Nils Rohde, ChessBase
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Prag Masters: Abdusattorov löst van Foreest als Spitzenreiter ab
Drama beim Prager Masters: Viele hatten sich wohl schon mit zwei Unentschieden und unveränderter Situation an der Tabellenspitze abgefunden. Doch dann verlor Jorden van Foreest durch den Verlust der lange ausgeglichenen Partie gegen Aravindh Chithambaram seine Tabellenführung an Nodirbek Abdusattorov. Der Usbeke konnte nämlich einen Patzer vom bisher so gut spielenden David Navara zum Sieg nutzen. Das Duell zwischen Weltmeister Gukesh Dommaraju und Vincent Keymer endete nach langem Kampf Remis, wie auch die Partie Nodirbek Yakubboev gegen Parham Maghsoodloo. Hans Moke Niemann konnte seinen ersten Sieg gegen David Anton Guijarro erringen. Die letzte Runde beginnt heute bereits um 11 Uhr. | Fotos: Nils Rohde, ChessBase
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Schachkonzepte: Ein Interview mit Lubomir Ftacnik
Großmeister Ľubomír Ftáčnik ist eine Schachlegende. Im Laufe seiner langen Karriere gewann er zahlreiche Turniere, 1977 wurde er Jugend-Europameister, 4 Mal gewann er die Meisterschaft der Tschechoslowakei und 2002 wurde er slowakischer Meister. Ftáčnik ist bekannt für seine gründlichen Analysen und betreut seit mehr als drei Jahrzehnten die ChessBase-Megadatenbank. In einem ausführlichen Interview spricht er über Schachkonzepte, die unterschätzte Bedeutung der Statistik beim Finden guter Züge und die Vorzüge guter Schachbücher.
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American Cup: Liang, Sevian und Tang mit Überraschungssiegen
An den ersten beiden Wettkampftagendes des American Cup wurde das Viertelfinale ausgetragen. Die Spieler bestritten jeweils zwei klassische Partien, gegebenenfalls gefolgt von Blitz-Tiebreaks. Im offenen Wettbewerb erreichten Fabiano Caruana und Wesley So die nächste Runde, ebenso wie Sam Sevian und Awonder Liang (im Bild). Bei den Frauen zogen die Favoritinnen Carissa Yip, Tatev Abrahamyan und Titelverteidigerin Alice Lee in die nächste Runde ein, während Zoey Tang für die einzige Überraschung sorgte. | Foto: Saint Louis Chess Club / Lennart Ootes
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80 Jahre Vladimir Tukmakov
Mit Vladimir Tukmakov feiert heute ein großer Spieler seinen 80sten Geburtstag. In seiner besten Zeit gehörte er zu den Top 20 in der Welt. Nach seiner Karriere als Spieler wurde er einer der weltbesten Trainer und feierte mit seinen Schützlingen ebenfalls große Erfolge. | Foto: FIDE
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Schachleidenschaft: Ein Interview mit Petr Boleslav, Organisator des Prager Schachfestivals
Das Prager Schachfestival ist eine der attraktivsten Schachveranstaltungen des Jahres. Das Masters ist ein Top-Turnier, das Challengers bietet Nachwuchstalenten eine Chance, und auch das Open ist regelmäßig stark besetzt. Dazu kommen ein vielfältiges Rahmenprogramm und nicht zuletzt der Austragungsort: Prag, eine der schönsten Städte der Welt. Im Interview spricht Organisator Petr Boleslav über die Geschichte des Turniers, seine Schachleidenschaft und darüber, was es braucht, um ein solches Festival auf die Beine zu stellen.
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Erinnerungen an Lyudmila Rudenko, 2. Weltmeisterin im Schach
Der Name von Lyudmia Rudenko wird den wenigsten Schachfreunden bekannt sein. Sie war immerhin die zweite Schachweltmeisterin, die erste nach dem Neustart nach dem Krieg. Rudenko hatte einen interessanten Lebenslauf, rettete im Krieg 300 Kinder und lebte dennoch die meiste Zeit ihres Lebens in großer Armut. Dieser Tage jährt sich ihr Todestag zum 40sten Mal. | Bild: Aus einer Partie gegen Rubtsova WM 1949/50
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Neu: ChessBase Magazin #230
Tata Steel 2026: Analysen von Blübaum, Giri, L'Ami, Woodward u.v.a. – Neues vom „Erigabava“-Sizilianer: Yago Santiago bewirbt 1.e4 c5 2.Sf3 e6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 Sf6 5.Sc3 Lb4! – Europameister besiegt Weltmeister: Martin Breutigam zeigt „Zug für Zug“, wie Matthias Blübaum mit Schwarz Gukesh in Wijk aan Zee souverän auskonterte – Slawisches Marshall-Gambit: weiße Dame auf d8! Lars Schandorff untersucht 1.d4 d5 2.c4 c6 3.Sc3 e6 4.e4 dxe4 5.Sxe4 Lb4+ 6.Ld2 Qxd4 7.Lxb4 Qxe4+ 8.Le2 Sa6 9.La5 f6!? – Einfach zu merken, wichtig zu wissen: Dorian Rogozenco zeigt ein klassisches Festungsmotiv mit König gegen Springer + Randbauer – Strategie: der richtige Doppelbauer! Mihail Marin erklärt, wann man mit fxg aus dem Zentrum herausschlagen sollte und wann nicht u.v.a. Inkl. ChessBase Book für iPad, Tablet etc.
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Prag Masters: Keymer schlägt Anton, Aravindh lässt große Chance aus
In der siebten Runde des Masters-Turniers beim Prager Schachfestival gab es nur eine Partie mit einem Sieger: Vincent Keymer gewann gegen David Anton und erreichte damit wieder eine ausgeglichene Bilanz. Der alleinige Führende, Jorden van Foreest, spielte gegen Nodirbek Abdusattorov remis. Aravindh Chithambaram vergab gegen Nodirbek Yakubboev eine gute Gewinnchance. Die übrigen Partien endeten mit hart umkämpften Remis. | Foto: Petr Vrabec / Schachfestival Prag
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Prag Challengers: Yuffa und Nemec gewinnen
Drei entscheidende Partien und ein Remis prägten die siebte Runde der Challenger beim Prager Internationalen Schachfestival. Der Führende Vaclav Finek hielt ein langes Endspiel gegen den topgesetzten Benjamin Gledura Remis. Er wahrt damit bei noch zwei ausstehenden Runden seinen vollen Punkt Vorsprung. Daniil Yuffa und Jachym Nemec (im Bild) rückten nach ihren Siegen auf den geteilten zweiten Platz vor, während Surya Shekhar Ganguly seinen ersten Sieg bei diesem Turnier feierte. | Foto: Petr Vrabec / Prager Schachfestival
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Frauentag in Prag: GM Pia Cramling und die tschechische Schauspielerin Ana Geislerova feiern junge Talente
Am Ruhetag des Prager Internationalen Schachfestivals veranstalteten die Organisatoren ein Sonderprogramm zur Förderung des Frauenschachs und zur Hervorhebung des Futures-Turniers für junge Spielerinnen. Die schwedische Schachlegende Pia Cramling hielt einen Vortrag und gab eine Simultanvorstellung. Die tschechische Schauspielerin Aňa Geislerová nahm an der Veranstaltung teil und erhielt von der indischen Spielerin Divya Deshmukh eine Einführung in das Schachspiel. | Foto: Petr Vrabec / Schachfestival Prag
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Wie denkt ein Großmeister? Ein Interview mit GM Alojzije Jankovic
Alojzije Jankovic begleitet das Schachfestival in Prag als Kommentator. Eine Rolle, die ihm liegt. Der starke (Peak-Elo 2593) kroatische Großmeister hatte lange Jahre eine eigene Schachshow im kroatischen Fernsehen und betreibt einen YouTube-Kanal. Er war Chefredakteur der Zeitschrift "Sahovski Glasnik", hat Schachbücher geschrieben, erfolgreich Volkswirtschaft studiert und ist Vize-Präsident der European Chess Union. Im Interview mit ChessBase spricht er über seine Schachleidenschaft, seine Karriere, seinen Lieblingsspieler, Schach im Film und verrät, wie man mit systematischem Denken besser spielt und im Leben mehr Erfolg hat.
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In Gedanken versinken: Luft anhalten und Zug ausführen
In Kiel kombinieren Kinder an einer Schule seit kurzem Schach mit Schwimmen und Tauchen: Unterwasserschach bedeutet, Zug um Zug unter Wasser zu spielen – ganz ohne Luftholen während des Nachdenkens. Die ungewöhnliche Mischung aus Kopfarbeit und körperlicher Herausforderung erregt Aufmerksamkeit auch über die regionale Berichterstattung hinaus und zeigt, was Sport und Bildung im 21. Jahrhundert miteinander verbinden können. | Bilder: Screenshots SAT1
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Schachfestival Prag: van Foreest vorne, Gukesh verliert erneut
David Navara spielt ein hervorragendes Turnier in seiner Heimatstadt. Auch nach Runde 6 des Masters in Prag liegt er gemeinsam mit Nodirbek Abdusattorov nur einen halben Punkt hinter dem Spitzenreiter Jorden van Foreest. Das direkte Duell zwischen von Foreest und Navara endete Remis. Auch am anderen Ende der Tabelle steht ein Spieler alleine: Es ist kein geringerer als Gukesh Dommaraju. Der noch sieglose Weltmeister verlor bereits seine dritte Partie in diesem Turnier. Gegen seinen Landsmann Aravindh Chithambaram verspielte er eine gute Stellung in Zeitnot. Hans Niemann und Vincent Keymer remisierten in der längsten Partie des Tages. | Bild: David Navara und Jorden van Foreest | Fotos: Petr Vrabec, Schachfestival Prag / Nils Rohde
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Matthias Deutschmann - Jan Timmans Spitzenspiele
Kontraschach ist nach einer kleinen Pause von fast 2 Jahren wieder da. Matthias Deutschmann zeigt uns zur Begrüßung drei Wahnsinnspartien von Jan Timman.
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Prag Challengers: Gledura punktet, Finek bleibt vorne
Benjamin Gledura (im Bild) war der einzige Sieger in der sechsten Runde des Challenger-Turniers beim Prager Internationalen Schachfestival. Der Ungar besiegte Jachym Nemec. Die übrigen Partien endeten remis. Dennoch boten sie komplexe Stellungen und vergebene Chancen. Spitzenreiter Vaclav Finek ließ gegen Zhu Jiner eine vielversprechende Gelegenheit aus. Der halbe Punkte reichte dem 16-Jährigen dennoch, um seine Führung mit einem vollen Punkt zu verteidigen. | Foto: Petr Vrabec / Prager Schachfestival
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Schachstadt Prag
Die "goldene Stadt" Prag ist eine der ältesten Kulturmetropolen in Mitteleuropa, auch mit einer langen Schachgeschichte und vielen großen Schachpersönlichkeiten, die hier geboren wurden oder lebten. Das Schachfestival Prag knüpft an die großen Zeiten vor dem Zweiten Weltkrieg an. Ein kleiner schachhistorischer Streifzug...
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Vormerken: Die zentrale Endrunde in Berlin
Im Rahmen seines 125-jährigen Bestehens richtet der Berliner Schachverband zusammen mit den Berliner Schachfreunden von 1903 vom 24. bis 26. April die zentralen Endrunden der Schachbundesliga aus. Austragungsort ist das Willy-Brandt-Haus. 2023 war das Haus schon einmal Austragungsort zentraler Bundesligarunden. | Foto: Beng Skogvall/ Berliner Schachverband
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Rechnet Gukesh zu viel?
Wird tiefes Rechnen auf Toplevel von einer Stärke zu einer Schwäche? In diesem Meinungsbeitrag untersucht Ravi Abhyankar das heikle Gleichgewicht zwischen Kalkulation und Instinkt im modernen Schach. Können es sich die heutigen Spitzenspieler leisten, sich allein auf tiefgründige Berechnungen zu verlassen und die Geschwindigkeit zu vernachlässigen? Warum ist Blitzschach für einen Weltmeister im klassischen Schach heutzutage so wichtig? Durch die Verknüpfung von Daten, Geschichte und modernem Turniergeschehen erklärt der Artikel, was Dominanz im modernen Schach bedeutet. | Foto: Grand Chess Tour / Lennart Ootes
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Saint Louis: Top-Favorit Caruana wird Zweiter hinter Antipov
Mikhail Antipov hat das Saint Louis Masters 2026 vor Fabiano Caruana gewonnen. Der für die USA spielende russische GM gewann in der letzten Runde überzeugend gegen Andy Woodward. Er war punktgleich mit dem Elofavoriten in die letzte Runde gegangen. Doch Caruana konnte seinen 6,5 Punkten aus 8 Partien durch das Remis gegen Francesco Sonis lediglich einen halben Punkt hinzufügen, obwohl er einige Züge lang auf Gewinn stand. Caruana fehlt damit der halbe Punkt, den er in Runde 5 durch ein Bye freiwillig abgab, um eine Runde spielfrei zu haben. | Foto: Lennart Ootes
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Die FIDE-Weltrangliste vom März 2026
Mit der neuen Weltrangliste der FIDE vom März wurden nun auch die Turniere in Wijk aan Zee ausgewertet. Zu den Gewinnern gehören Abdusattorov und Sindarov, aber auch Matthias Blübaum. Die Spitze der Frauen-Weltrangliste bleibt fest in chinesischer Hand. Dianara Wagner ist beste Deutsche. Weltmeister Gukesh ist in seinem letzten Jahr als Junior noch die Nummer eins in der U20-Liste. Für Irritationen sorgte die (zeitweilige) Rückkehr von Sergey Karjakin.
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Prag Masters: Van Foreest gewinnt erneut, Navara und Abdusattorov bleiben dran
Alle fünf Partien der fünften Runde des Masters-Turniers beim Prager Schachfestival endeten mit klaren Siegen. Jorden van Foreest verteidigte seine Führung, indem er einen Eröffnungsfehler von Hans Niemann ausnutzte, während Nodirbek Abdusattorov Weltmeister Gukesh Dommaraju in einer spannenden Partie bezwang. Auch David Navara (im Bild) punktete und spielte damit eine der schönsten Partien des Turniers. | Foto: Petr Vrabec / Prager Schachfestival
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Prag Challengers: Finek schlägt Yuffa und führt mit einem Punkt Vorsprung
Ein 16-jähriger liegt beim Challengers-Turnier im Rahmen des Prager Internationalen Schachfestivals klar in Führung: Vaclav Finek setzte sich mit einem Punkt Vorsprung an die Spitze. In Runde 5 besiegte er Daniil Yuffa mit den weißen Steinen. Divya Deshmukh feierte gegen Surya Ganguly ihren ersten Sieg im Turnier, die übrigen Partien endeten remis. Die Spieler haben am Montag Ruhetag, von Dienstag bis Freitag finden die letzten vier Runden des Turniers statt. | Foto: Petr Vrabec / Prager Schachfestival
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Bundesliga 8. Spieltag: Baden-Baden rutscht gegen Deizisau aus
Tabellenführer Viernheim zieht nach dem zweiten Unentschieden von Baden-Baden auf zwei Punkte Vorsprung davon. Dahinter lauert der starke Aufsteiger aus Wolfhagen. Die Abstiegskandidaten, im Februar noch relativ erfolgreich, taten sich schwer an diesem Wochenende und nun klafft bereits eine große Lücke zu den rettenden Plätzen. | Fotos: Reinhard Ahrens, Angelika Valkova, Sandra Schmidt (Titelfoto: WM-Kandidat Matthias Blübaum bei seinem heutigen Kurzeinsatz)
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Bundesliga 7. Spieltag: Viernheim, Baden-Baden und Wolfhagen weiter eine Klasse für sich
Die Favoriten behaupteten sich am siebten Spieltag der Schachbundesliga weitgehend souverän, während die abstiegsbedrohten Mannschaften geschlossen leer ausgingen. Dem St. Pauli gelang ein Sieg gegen den amtierenden Meister, Tabellenführer Viernheim unterstrich erneut seine Titelambitionen und Deggendorf konnte sich Luft im Abstiegskampf verschaffen. | Fotos: FC St. Pauli, Reinhard Ahrens, Angelika Valkova, Sandra Schmidt (Arjun Erigaisi, Titelfoto)
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Prag: Van Foreest wirft Gukesh aus Top 10 der Welt
Jorden van Foreest hat es auf die großen Namen abgesehen. In Runde 1 besiegte er Vincent Keymer, in Runde 3 ging es Gukesh an den Kragen. Mit diesen Ergebnissen hält er Keymer und Gukesh auf Abstand zur Tabellenspitze, wo sich Abdusattorov und Yakubboev durch je ein Remis gegen Keymer und Niemann mit zwei Punkten halten können. Gukesh verliert durch seine Niederlage gegen Van Foreest seinen Platz in der Top 10 im Liverating. | Foto: Petr Vrabec / Prag Schachfestival
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Das neue Schach-Magazin 64 ist da – Abdusattorov gewinnt das Tata Masters
Traditionell steht die zweite Januarhälfte ganz im Zeichen des Traditionsturniers in Wijk aan Zee. Entsprechend steht auch ein sehr umfangreicher Beitrag von GM Ian Rogers im Zentrum der März-Ausgabe des Schach-Magazin 64. Die Reportage des langjährigen Mitarbeiters zeichnet nicht nur den Turnierverlauf nach und analysiert die wichtigsten Partien, sie verrät auch noch, was es mit der Demo zu Turnierbeginn und 500 gestohlenen weißen Königen auf sich hat... | Foto: Lennart Ootes / FIDE
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Ellis Schatztruhe - Eine Gelfand Masterclass: Raumvorteil
In dieser Gelfand-Masterclass-Folge lernen wir, wie Raumvorteil strategisch verwertet wird: durch das bewusste Festlegen der Bauernstruktur, Geduld und das schrittweise Einschränken der gegnerischen Figuren. Wir erkennen, warum automatische Standardzüge oft Ungenauigkeiten sind und wie wichtig Flexibilität sowie das gezielte Ausnutzen geschwächter Felder wie c4 oder c6 ist. Zudem schärft die Partie Unser prophylaktisches Denken, indem Wir lernen, gegnerische Pläne früh zu erkennen und Unseren Vorteil systematisch auszubauen.
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Saint Louis Masters: Caruana, Lodici und Durarbayli gemeinsam in Führung
Nach vier Runden des Saint Louis Masters teilen sich drei Spieler mit 3,5 von 4 Punkten die Führung: Fabiano Caruana, Vasif Durarbayli (im Bild) und Lorenzo Lodici. Caruana hat in der fünften Runde ein Freilos, während Lodici im Duell der beiden Führenden mit Weiß gegen Durarbayli antritt. Neun Spieler liegen nur einen halben Punkt hinter der Spitze. | Foto: Crystal Fuller
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Faszination Schach in den Schloss-Arkaden Braunschweig
Gleich zwei Wochen lang ist Sebastian Siebrecht zu Gast in den Schloss-Arkaden in Braunschweig. Vormittags erhalten Schulklassen Schachunterricht. Nachmittags wird Schach auf unterhaltsame Weise in Showprogrammen präsentiert. Clubspieler und Senioren haben Gelegenheit, ihr Können in Turnieren zu zeigen. | Fotos: Sebastian Siebrecht.
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Schachfestival Prag: Beerdsen und Hrbek vorne, Zhu Jiner startet mit Doppelnull
Die Außenseiter sorgen weiter für Wirbel im Challengers: Die Nummern 7, 10 und 6 der Setzliste stehen momentan an der Spitze der Tabelle. Dabei dürfte es das heimische Publikum besonders freuen, dass neben Thomas Beerdsen aus den Niederlanden auch der Tscheche Stepan Hrbek mit 2 aus 2 ins Turnier gestartet ist und mit nur einem halben Zähler Abstand der 16-jährige tschechische Youngster Vaclav Finek folgt. Für die Nummer 2 der Damenweltrangliste ist der Start allerdings heftig missglückt: Zhu Jiner verlor bislang beide Partien. | Fotos: Petr Vrabec, Schachfestival Prag – Titelbild: Divya Deshmukh zu Beginn ihrer ersten Partie gegen Benjamin Gledura
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Schachfestival Prag: Mal gewinnt man, mal verliert man
Runde 1 des Masters in Prag brachte vier Siege und ein Remis, in Runde 2 ging es mit drei Remis und zwei Siegen gemächlicher zu. Aber die Gewinnpartien waren interessant. David Anton stand nach der Eröffnung schlecht gegen Jorden Van Foreest, gewann dann aber unerwartet schnell in nur 27 Zügen. Und Hans Niemann übersah gegen Aravindh Chithambaram in Gewinnstellung und Zeitnot eine versteckte taktische Möglichkeit und verlor. | Bild: Aravindh Chithambaram und Hans Niemann | Fotos: Petr Vrabec, Schachfestival Prag
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Entlang der Seidenstraße: Besuchen Sie Usbekistan während der Schacholympiade
Wie wäre es, bei der nächsten Schacholympiade live dabei zu sein und Land und Leute kennenzulernen? Vom 21. bis 29. September 2026 verbindet eine Gruppenreise nach Usbekistan kulturelle Entdeckungen mit dem wichtigsten Mannschaftsturnier des Jahres. Zur abwechslungsreichen Reise gehören Besuche in Samarkand, Buchara und Taschkent. Neben dem Besuch der Olympiade in Samarkand können die Teilnehmer an weiteren Schachveranstaltungen und Trainingseinheiten teilnehmen und gleichzeitig das architektonische und historische Erbe der Seidenstraße entdecken. | Foto: Bibi-Khanum-Moschee in Samarkand, via Wikimedia Commons
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Schachfestival Prag: Überraschungen zum Auftakt des Challengers
Wie im kürzlich zu Ende gegangenen Tata Steel-Festival in Wijk aan Zee gibt es auch in Prag ein Challenger-Turnier, bei dem sich der Sieger für das nächste Masters-Turnier qualifiziert. Die Veranstalter haben anscheinend ein gutes Händchen bei der Zusammenstellung des Teilnehmerfeldes gehabt: Durchweg konnten nämlich in Runde 1 die offenbar kämpferisch eingestimmten Underdogs gewinnen oder zumindest remisieren. Die jungen Tschechen im Feld nutzten dabei ihren Heimvorteil. | Fotos: Petr Vrabec, Schachfestival Prag – Titelbild: Divya Deshmukh zu Beginn ihrer ersten Partie gegen Benjamin Gledura
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Saint Louis Masters: Sechs Spieler starten mit 2 aus 2
Viele entschiedene Partien bestimmten die ersten beiden Runden des Saint Louis Masters. Sechs Spieler, darunter Fabiano Caruana, übernahmen die Führung mit perfekter Punktzahl. Allerdings gab es auch für mehrere niedriger gesetzte Spieler durchaus bemerkenswerte Ergebnisse. So gehören zum Beispiel Rose Atwell und Jennifer Yu zur großen Verfolgergruppe mit 1,5 Punkten. Beide konnten gegen deutlich stärkere Gegner punkten. | Foto: Crystal Fuller
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Schachfestival Prag: Fehlstart für Vincent Keymer
Vincent Keymer erwischte in der ersten Runde des Prager Schachfestivals einen Fehlstart und verlor mit Schwarz gegen Jorden Van Foreest. Dabei verpasste er nach missglückter Eröffnung einen versteckten Konter, mit dem er das Ruder hätte herumreißen können. Diese Partie war typisch für die Auftaktrunde in Prag: Alle fünf Partien der ersten Runde verliefen abwechslungsreich und kämpferisch. Vier endeten mit einer Entscheidung, und nur Weltmeister Gukesh und Hans Niemann trennten sich remis. Allerdings war dieses Remis die längste Partie der Runde. | Fotos: Petr Vrabec, Schachfestival Prag
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Ashot Parvanyan gewinnt das Internationale Brühler Open
Im Rheinland ist bekanntlich alles, was dreimal stattfindet, eine Tradition. Das Internationale Brühler Open darf also nach seiner vierten Ausgabe schon als ein Klassiker im Schachkalender gelten. Auf jeden Fall ist das fünfrundige Wochenend-Turnier inzwischen ein schachliches Großereignis. Das Open war seit Anfang Februar komplett ausgebucht. Rund 400 Spielerinnen und Spieler saßen vom 20. bis 22. Februar an den Brettern in den beiden Hallen des Brühler Clemens-August-Forums. Damit ist das Turnier in der Region Köln/Bonn eines der zehn größten Schach-Events in Deutschland. Schach total: „Unsere Idee funktioniert bestens, ein kompaktes Turnier anzubieten, bei dem Profis und Amateure zusammenkommen und Spaß am Schach haben“, freut sich der Chef des ausrichtenden Brühler Schachklubs, Friedhelm Heuser. | Fotos: Konstantin Hank (Titelfoto: Ashot Parvanyan)
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Schachbundesliga – 7. und 8. Spieltag: St. Pauli wieder ohne Magnus Carlsen
Am Wochenende stehen der 7. und der 8. Spieltag an. Durch die beiden vorgezogenen Spieltage zu Beginn des Jahres, ist die Bundelsliga aber bereits dabei, auf die Zielgerade zu kommen. Leider fehlen dabei so illustre Namen wie Magnus Carlsen (sein erneutes Fehlen teilte die Pressestelle mit), Vincent Keymer (er spielt in Prag) und der kürzlich debütierende Fabiano Caruana (er spielt in St. Louis). Dennoch oder auch gerade wegen der fehlenden Stars stehen einige sehr spannende Begegnungen an. Besonders im Abstiegskampf kommt es zu eventuell schon wegweisenden Duellen.
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Im Gespräch: Schachhistoriker Michael Negele
Michael Negele gilt als einer der angesehendsten Schachhistoriker der Welt. Er hat zahlreiche Aufsätze zur Geschichte des Schachs veröffentlicht und war treibende Kraft, Koordinator und Mitherausgeber der umfangreichen englischen und der deutschen Biographien über Emanuel Lasker. Im Gespräch mit ChessBase verrät er, was ihn an Schachgeschichte fasziniert und spricht unter anderem über die Entstehungsgeschichte der Lasker-Bände und seine schwierige Freundschaft zu Dr. Robert Hübner.
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Nico Zwirs: Reversed Sicilian Power - Win with 1.c4 e5!
IM Nico Zwirs stellt den Reversed Sicilian als dynamische und praxisnahe Waffe für Weiß vor, besonders geeignet für Spieler, die die Sizilianische Verteidigung bereits mit Schwarz spielen und ihr vorhandenes Verständnis gezielt nutzen möchten. Anstelle eines starren Zug-für-Zug-Repertoires bietet der Kurs einen flexiblen Leitfaden, der zeigt, wie man Strukturen passend zum eigenen Stil wählt und bei Bedarf bewusst in weniger bekannte Gefilde abweicht. Anhand zentraler Systeme wie dem Geschlossenen Sizilianer, Najdorf oder Drachen wird erläutert, wie das zusätzliche Tempo für Weiß typische Pläne verändert, Angriffschancen verstärkt und neue strategische Möglichkeiten eröffnet.
