Schach International
Schach Nachrichten
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7. Internationales E. LASKER-Schachfestival in Barlinek
Die Schachfreunde aus Barlinek, der Geburtsstadt von Emanuel Lasker, laden zu ihrem 7. Internationalen Lasker-Schachfestival ein. Das Festival wird am 29. August mit zwei Schnellschachturnieren durchgeführt. | Foto: Hochgräfe
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Mitropa Cup - live
Am 10. Mai ab 10 Uhr wird die letzte Runde des 50. Mitropa Cup ausgespielt. Das Turnier findet in Österreich statt und wird in einem Rundenturnier mit Viererteams ausgetragen. Im Open führt Italien mit 2 Punkten Vorsprung auf Frankreich. Deutschland befindet sich vor der letzten Runde auf Platz 7 von 10. Im Frauenturnier führt Ukraine mit 2 Punkten Vorsprung auf die Schweiz. Das deutsche Frauenteam befindet sich auf Platz 4 von 10. In der vorletzten Runde kam auch Spielertrainerin Josefine Safarli zum Einsatz! | Foto: Turnierveranstalter | Live-Partien ab 10.15 Uhr
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ChessBase´26 – Einsteigertipps Teil 14: Ressourcen sparen mit Remoteengines
Gerade wenn Sie unterwegs sind, ist es beim Analysieren gut, wenn Ihr Rechner nicht zu viel Strom verbraucht. Mit ChessBase´26 können Sie Ihren Akku schonen und immer verfügbare Top-Hardware per Remoteengine hinzuschalten. Damit kann die auf dem Rechner installierte Engine aus bleiben und die Rechenleistung findet auf einem Internetserver statt. Aber auch zu Hause hat es Vorteile: In der großen Auswahl finden sich sicher stärkere Engines als auf dem eigenen Rechner und das Gebläse bleibt leise. Lernen Sie in dieser Tutorialfolge, wie komfortabel und ressourcenschonend Sie mit Ihrer Wahlengine analysieren können.
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Super Rapid & Blitz: Niemann erreicht neuen Meilenstein
Fabiano Caruana erreichte am letzten Tag 7 Punkte aus 9 Runden. Am Ende fehlte ihm ein halber Punkt um Hans Niemann noch in der Gesamttabelle einzuholen. Alireza Firouzja startete am Freitag im Blitzturnier durch, doch sein Abstand auf Niemann auf Platz 1 wurde am letzten Tag des Blitzturniers nur noch größer. Niemann erreicht mit diesem Sieg bei dem Turnier mit Weltstars wie Fabiano Caruana, den amtierenden Weltmeister Gukesh und den Kandidatenturniersieger Javokhir Sindarov einen weiteren Meilenstein in seiner Karriere. | Foto: Lennart Ootes
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Super Rapid & Blitz: Niemann führt, Firouzja glänzt beim Blitzturnier
Alireza Firouzja erreichte 6½/9 am ersten Tag des Blitzturniers beim Super Rapid & Blitz in Polen. Zur Gesamtführung fehlen ihm aber noch 4 Punkte. Hans Niemann bleibt der einzige Spieler auf Platz 1 des Gesamtturniers. Mit einem halben Punkt weniger folgt Wesley So. Fabiano Caruana und Vladimir Fedoseev teilen sich den dritten Platz mit einem ganzen Punkt Abstand auf So. | Foto: Lennart Ootes
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Frisch rezensiert: Mastering the French Advance Main Line von Jan Werle – 60 Minutes
Die Vorstoßvariante in der Französischen Verteidigung kann als reinste Form der Eröffnungsbehandlung gesehen werden, da Weiß bereits im dritten Zug die thematische Französische Bauernkette bildet und auf seinen Raum- und Leichtfigurenvorteil setzen möchte. In seiner Rezension untersucht Lukas Köpl den Beitrag Jan Werles in der 60-Minutes-Reihe aus Sicht eines Spielers und Trainer.
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Werbung fürs Schach bei Hamburg 1
Alexander von Gleich, ehemaliger Vizepräsident Finanzen im Deutschen Schachbund wurde vom Hamburger Lokalsender Hamburg 1 zu einem Interview eingeladen und stellte dort das Schachspiel und die Schachgemeinde in ihren vielen Facetten vor - denn in Hamburg wurde auf einigen Gebieten Pionierarbeit geleistet.
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FIDE schreibt Weltmeisterschaft 2026 aus
Die FIDE sucht einen Ausrichter für den Weltmeisterschaftskampf zwischen Gukesh Dommaraju und Javokhir Sindarov. Der Gesamtetat für die Veranstaltung wird mit 8,5 Mio USD angegeben, davon entfallen 2,5 Mio USD als Preisgeld auf die Spieler und 1,1 Mio USD als Gebühr auf die FIDE. Der WM-Kampf soll im November/ Dezember 2026 stattfinden.
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34. Deutsche Ärztemeisterschaft: Titel geht an Hans-Joachim Hofstetter
Mit Witz, Tiefgang und großer Leidenschaft für das königliche Spiel blickt Helmut Pfleger auf die 34. Deutsche Ärztemeisterschaft im Schach in Bad Homburg. Zwischen Simultanpartien, langjährigen Freundschaften und spannenden Begegnungen zeigt sich einmal mehr: Ärzteschach ist weit mehr als nur ein Turnier – es ist gelebte Gemeinschaft. | Fotos: Veranstalter
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Super Rapid & Blitz Poland: Niemann gewinnt Rapid-Turnier
Hans Niemann gewann den Schnellschach-Teil des Super Rapid & Blitz-Turniers in Warschau mit 13 von 18 Punkten und blieb als einziger Spieler über neun Runden ungeschlagen. Der 22-jährige Kalifornier geht mit einem Punkt Vorsprung auf Wesley So und zwei Punkten auf Titelverteidiger Vladimir Fedoseev in die 18 Blitzrunden. Fabiano Caruana, Gukesh Dommaraju und Jan-Krzysztof Duda teilen sich mit 9 von 18 Punkten den vierten Platz. | Im Bild: Hans Niemann und Kommentator Cristian Chirila | Fotos: Lennart Ootes
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TePe Sigeman: Carlsen schlägt erst Erdogmus und dann Erigaisi
Was für eine Dramatik beim TePe Sigeman & Co Chess Tournament in Malmö: Lange sah es nach einem Dreier-Tiebreak aus: Überraschenderweise stand Arjun Erigaisi gegen Andy Woodward mit dem Rücken zur Wand, während die Partie zwischen dem jahrelangen Dominator Magnus Carlsen und Jungstar Yagiz Kaan Erdogmus unentschieden stand. Doch dann rettete sich Erigaisi in ein Remis und Carlsen gewann in seiner unnachahmlichen Marnier. Also gab es ein Stechen zwischen diesen beiden – und Carlsen gewann. | Foto: Peter Doggers / Official website
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Master Class Band 20: Bent Larsen
Bent Larsen war der größte Schachspieler in der Geschichte Dänemarks und über viele Jahre hinweg der stärkste westliche Spieler hinter Bobby Fischer. Dieser ChessBase Trainingskurs beleuchtet seinen kompromisslosen Angriffsgeist, seine kreativen positionellen Ideen sowie seine Eröffnungsinnovationen wie 1.b3 und seine Konzepte im beschleunigten Drachen, während zugleich seine Mittelspielstärke, Endspieltechnik und sein außergewöhnliches taktisches Gespür analysiert werden. Renommierte Experten wie Peter Heine Nielsen, Dorian Rogozenco, Mihail Marin, Karsten Müller und Oliver Reeh liefern tiefgehende Analysen, persönliche Geschichten und spannende Einblicke in Larsens einzigartiges Schachvermächtnis.
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Webster University beendet Schachförderprogramm
Seit 2012 spielte Schach im Rahmen eines Schachförderprogramms an der Webster University in Saint Louis eine herausragende Rolle. Nun hat die Universität das Programm und die Zusammenarbeit mit Susan Polgars SPICE trotz großer Erfolge kurzfristig beendet. | Fotos: Webster Universität/ SPICE
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CSA Förderpreis 2026: Schach verbindet
Die ChessSports Association fördert in Kooperation mit Dr. phil. Harald Zaun soziale Schachprojekte mit 7000 Euro. Unter dem Motto „Schach verbindet“ können Initiativen bis zu 2400 Euro Unterstützung erhalten. Insgesamt fünf Preise werden kurz vor Weihnachten 2026 vergeben.
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TePe Sigeman: Erigaisi führt allein, Carlsen und Erdogmus einen halben Punkt dahinter
Mit seinem Schwarzsieg über Zhu Jiner in der sechsten Runde eroberte Arjun Erigaisi die alleinige Führung beim TePe Sigeman & Co. Auch Magnus Carlsen gewann mit Schwarz: Nach seinem Sieg gegen Andy Woodward liegt er zusammen mit Yagiz Kaan Erdogmus, der gegen Nodirbek Abdusattorov remis spielte, einen halben Punkt hinter dem Führenden. Erigaisi trifft in der letzten Runde auf Woodward, während Carlsen in einer mit spannung erwarteten Schlüsselpartie auf den Jungstar Erdogmus trifft. | Foto: Peter Doggers / Official website
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Super Rapid & Blitz Poland: So und Niemann vorne – schwarzer Tag für Sindarov
Wesley So (im Bild) und Hans Niemann teilen sich nach dem zweiten Tag des Super Rapid & Blitz-Turniers in Warschau mit 9 von 12 Punkten und sechs gespielten Schnellschachrunden den ersten Platz. Titelverteidiger Vladimir Fedoseev liegt einen Punkt dahinter, während Gukesh Dommaraju bei 50 Prozent steht und – besonders wichtig – seinen WM-Herausforderer Javokhir Sindarov mit Schwarz besiegte. Es war das erste Aufeinandertreffen der beiden, seit Sindarov das Kandidatenturnier gewonnen hat. | Foto: Lennart Ootes
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TePe Sigeman: Erigaisi zieht mit Erdogmus gleich, Carlsen besiegt Zhu
Arjun Erigaisi und Yagiz Kaan Erdogmus teilen sich nach der fünften Runde des TePe Sigeman & Co-Turniers in Malmö mit jeweils 3,5 Punkten die Führung. Erigaisi besiegte Jorden van Foreest, während Erdogmus gegen Andy Woodward nach 104 Zügen ein Remis erreichte und damit die Tabellenführung verteidigte. Magnus Carlsen (im Bild) erholte sich von seiner Niederlage gegen van Foreest und gewann gegen Zhu Jiner, während sich Nils Grandelius und Nodirbek Abdusattorov schnell auf ein Remis einigten. | Foto: Peter Doggers / Official website
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Viel Schach in Blankenese
Im Hamburger Stadtteil Blankenese verzeichnen die Seismographen viele Schachaktivitäten. Die Schachvereinigung Blankenese kümmert sich um den Schachnachwuchs und wirbt mit Turnieren und Simultanveranstaltungen für das Schach. Am Blankenese Open um den 1. Mai nahmen 130 Spieler teil. Oleg Korneev (li. im Bild) gewann vor Aljoscha Feuerstack (re.). | Fotos: Schachvereinigung Blankenese (wenn nicht anders angegeben)
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Super Rapid & Blitz Poland: Fünf Spieler teilen sich die Führung
Das Super Rapid & Blitz Poland Turnier in Warschau eröffnet die diesjährige Grand Chess Tour. Nach den ersten drei Runden im Schnellschach stehen fünf der zehn Spieler gleichauf an der Tabellenspitze. Fabiano Caruana, Javokhir Sindarov, Wesley So (im Bild), Vladimir Fedoseev und Hans Niemann erzielten jeweils 4 von 6 möglichen Punkten. Sindarov und Niemann sind die einzigen ungeschlagenen Spieler unter ihnen. Gukesh Dommaraju liegt einen Punkt dahinter und trifft am Mittwoch in der fünften Runde auf Sindarov, seinen Herausforderer im Weltmeisterschaftsfinale. | Fotos: Lennart Ootes
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Schauen Sie sich das Sardinia World Chess Festival 2026 an
Immer wieder finden zahlreiche hochkarätige Schachturniere gleichzeitig statt. Wie behält man da den Überblick? Wir zeigen Ihnen, wie ChessBase Sie mit allen Live-Partien versorgt. Nehmen Sie zum Beispiel dieses spannende FIDE-Turnier auf der italinieschen Ferieninsel Sardinien, bei dem der ehemalige WM-Herausforderer Ian Nepomniachtchi einen seltenen Auftritt in einem offenen Turnier gibt. Um dieses oder viele andere Turniere zu verfolgen, besuchen Sie einfach die ChessBase-Live-Übertragungsseite. Probieren Sie es aus!
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Ein Clown am Tegernsee
Matthias Blübaum fiel beim Kandidatenturnier durch einige selbstkritische Anmerkungen und geizte nicht mit Kraftausdrücken. Thorsten Cmiel gefiel besonders die Zuweisung als "Clown". Spielerisch kann der engagierte Senior natürlich mit dem deutschen Spitzenspieler nicht mithalten, aber wenigstens wollte er ihm mit selbstkritischen Geißelungen nacheifern. Hier sein Bericht zum Senioren-Cup am Tegernsee - inklusive mancher Clownerien. | Titelbild: AI generiert mit artta.ai.
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TePe Sigeman: Van Foreest schlägt Carlsen, Erdogmus setzt sich an die Spitze
Jorden van Foreest sorgte in Runde vier des TePe Sigeman & Co Turniers für eine Überraschung und gewann zum ersten Mal in seiner Karriere in einer Partie mit klassischer Bedenkzeit gegen Magnus Carlsen. Das gab dem 14-jährigen Yagiz Kaan Erdogmus die Chance, mit einem Sieg gegen Nils Grandelius mit 3 aus 4 die alleinige Tabellenführung zu übernehmen. Zhu Jiner kam gegen Andy Woodward zu ihrem ersten Sieg im Turnier, Nodirbek Abdusattorov und Arjun Erigaisi spielten das einzige Remis der Runde und liegen jetzt zusammen mit van Foreest auf dem geteilten zweiten Platz, einen halben Punkt hinter Erdogmus. | Foto: Peter Doggers / Turnierseite
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Ellis Schatztruhe - Einfach mal Taktiken!
In dieser Folge von Elli’s Schatztruhe geht es um taktische Kandidatenzüge und darum, warum man Varianten nicht zu früh abbrechen sollte, nur weil der eigene König scheinbar in Gefahr ist. Elisabeth Pähtz zeigt anhand mehrerer Stellungen, wie man systematisch nach Mattfeldern, ungedeckten Figuren, Doppelangriffen und koordinativen Schwächen sucht. Besonders lehrreich ist, dass oft nicht der offensichtlichste Schach- oder Schlagzug entscheidet, sondern ein stiller Zug, der mehrere taktische Probleme gleichzeitig löst.
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Neu: ChessBase Magazin #231
Kandidatenturnier 2026: Analysen von Anish Giri, Vaishali Rameshbabu, Wei Yi, Wesley So und Yannick Pelletier. Videorückblick von Dorian Rogozenco – "Magnus der Große": Das CBM-Autorenteam nimmt 20 bislang noch unkommentierte Carlsen-Siege aus dem Zeitraum 2014 bis 2023 unter die Lupe – 11 spannende Eröffnungsartikel, von Alapin bis Winawer – "Topgroßmeister am Werk": Kombinieren wie die Profis mit Oliver Reeh u.v.m. – Neu: Ab sofort lieferbar mit der neu gestalteten Print-Edition (DIN A4, 52 Seiten) zu einem geringen Aufpreis gegenüber der reinen Download--Version! Schauen Sie rein - eine Leseprobe als pdf erwartet Sie!
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Bundesliga 2026/27: Ohne Wolfhagen und Deizisau, aber mit Berlin und München
Die Gerüchte der letzten Wochen sind offiziell, wie Staffelleiter Jürgen Kohlstädt bestätigte und wie es bereits auf der offiziellen Ergebnisdienst-Seite zu sehen ist, profitieren die Schachfreunde Berlin und der MSA Zugzwang von den Rückzügen der Schachfreunde Wolfhagen und Deizisau. Die beiden Teams die die Saison 2025/26 auf den Rängen 3 und 5 abgeschlossen haben, ziehen ihre Teams zurück und überlassen ihre Startplätze den sportlichen Absteigern aus den deutschen Metropolen. | Titelfoto: Dimitrij Kollars (l.) und Matthias Blübaum müssen sich einen neuen Bundesligaverein suchen. | Fotos: Stefan Liebig (Titel), Angelika Valkova
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Schachplaudereien: Vincent Keymer zu Gast im Bluhmecke-Podcast
"Bluhmecke" ist der Name des Schach-Podcasts von WIM Sonja Maria Bluhm und WCM Katharina Reinecke. In Folge 37 hatten die beiden Vincent Keymer zu Gast, der entspannt und gut gelaunt über seine Schachkarriere, sein Leben als Schachprofi, Trainingsmethoden und vieles mehr plauderte, eine Schachaufgabe lösen musste und auch ungewöhnliche Fragen souverän und humorvoll beantwortete.
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TePe Sigeman: Erigaisi und Erdogmus gewinnen
Yagiz Kaan Erdogmus (Bild) und Arjun Erigaisi erzielten in der dritten Runde ihre ersten Siege beim TePe Sigeman & Co-Schachturnier und schlossen damit zu den bisherigen Spitzenreitern Magnus Carlsen, Nodirbek Abdusattorov und Andy Woodward auf. Erdogmus gewan gegen Zhu Jiner und Erigaisi gehört nach seinem Sieg gegen Nils Grandelius wieder zu den Top Ten der Welt. | Foto: Peter Doggers / Offizielle Website
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Eine ehrliche Bilanz: Caruana spricht über das Kandidatenturnier
Für Fabiano Caruana war das Kandidatenturnier 2026 eine Enttäuschung. Er ging als klarer Favorit an den Start, aber brach nach einem guten Auftakt in der zweiten Hälfte des Turniers ein und landete am Ende auf dem dritten Platz hinter Javokhir Sindarov und Anish Giri. In seinem C-Squared Podcast spricht er mit seinem Trainer Cristian Chirila über das Turnier, verpasste Chancen, Sindarovs Eröffnungsvorbereitung, Nakamuras Abschneiden und den kommenden WM-Kampf zwischen Gukesh und Sindarov. | Foto: ChessBase / Nils Rohde
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ChessBase´26 – Einsteigertipps Teil 13: Powerbooks und Powerbases
Sie möchten ChessBase´26 vor allem im Eröffnungsbereich optimal nutzen, um Ihr Repertoire zu verbessern? Mit den Powerbooks und Powerbases sind Sie Ihren Gegnern immer einen Schritt voraus. Lernen Sie, wie Sie diese umfangreichen und aktuellen Datenbanken mit ChessBase nutzen und wie Sie Ihre Lieblingseröffnungen mit Fritz trainieren.
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Schachboom beim Basketball
„Schach ist wie Basketball. Man wirft den Ball hin und her und sucht eine Lücke“, soll Bobby Fischer einmal gesagt haben. Tatsächlich wird Schach unter den besten Basketballspielern der Welt immer beliebter. Ein Bericht des amerikanischen Sportsenders ESPN zeigt, warum die NBA-Profis so gerne Schach spielen und wie Schach ihnen hilft, sich besser zu konzentrieren, unter Druck Entscheidungen zu treffen oder sich während der langen Saison die Zeit zu vertreiben. | Foto: Der 2,26 große Victor Wembanyama, der 2026 als erster Spieler der NBA einstimmig zum "Verteidiger des Jahres" gewählt wurde, beim Schach mit Fans im Central Park in New York | Foto: Wembanyamas X account
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TePe Sigeman: Carlsen punktet und schließt zur Spitze auf
Magnus Carlsen erzielte den einzigen Sieg der zweiten Runde beim TePe Sigeman & Co-Schachturnier, indem er Nils Grandelius mit den schwarzen Figuren besiegte und sich damit mit 1½ aus 2 Punkten neben Andy Woodward und Nodirbek Abdusattorov an die Spitze setzt. Abdusattorov verpasste klare Gewinnchancen gegen Woodward, während Arjun Erigaisi und Jorden van Foreest in langen Remispartien gegen Yagiz Kaan Erdogmus bzw. Zhu Jiner Druck ausübten. | Foto: Peter Doggers / Offizielle Website
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Die ECU wählt bald ein neues Präsidium
Im Unterschied zur FIDE, wo hin und wieder Konflikte ausgetragen werden, erledigt die European Chess Union ihre Aufgeben recht zuverlässig und geräuschlos. Zurab Asmaiparashvili ist seit 12 Jahren als Präsident im Amt und hatte bisher nie Gegenkandidaten. Doch bei der Wahl im kommenden Juli gibt es nun sogar zwei weitere Präsidentschaftskandidaten.
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TePe Sigeman: Abdusattorov und Woodward mit Siegen am ersten Tag
Nodirbek Abdusattorov und Andy Woodward übernehmen beim TePe Sigeman & Co-Schachturnier in Malmö die frühe Führung, nachdem sie die einzigen Siege der ersten Runde errungen haben. Abdusattorov besiegte Zhu Jiner, während Woodward (Bild) den lokalen Vertreter Nils Grandelius geschlagen hat. Magnus Carlsens erste klassische Partie seit fast einem Jahr endete mit einem Remis gegen Arjun Erigaisi, während der 14-jährige Yagiz Kaan Erdogmus ebenfalls ein Remis gegen Jorden van Foreest erzielte. | Foto: Peter Doggers / Offizielle Website
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FIDE Circuit 2026-27: Abdusattorov führt weiter, Sindarov holt auf
Der FIDE-Circuit ist kein Turnier, aber wer dort gut abschneidet, kann sich für das nächste Kandidatenturnier qualifizieren. Denn im FIDE-Circuit 2026/2027 werden die Ergebnisse der Spitzenspieler in den Spitzenturnieren der nächsten beiden Jahre mit Punkten bewertet, und wer am Ende die meisten Punkte hat, qualifiziert sich für das Kandidatenturnier. Im Moment liegt Nodirbek Abdusattorov (Bild) vorne, aber Javokhir Sindarov hat aufgeholt. Im FIDE-Circuit der Frauen führt Vaishali Rameshbabu. | Foto: ChessBase / Nils Rohde
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Die Weltrangliste vom Mai 2026
Mit den Ergebnissen des Kandidatenturniers und einigen anderen Turnieren gab es einige Bewegung in den Top-Weltranglisten der FIDE. Javokhir Sindarov ist der Aufsteiger in der Gesamtliste. Yagiz Kaan gewann ebenfalls viele Punkte und baute seinen Vorsprung in der Juniorenliste aus. Die besten Deutschen in den jeweiligen Kategorien sind Vincent Keymer, Dinara Wagner, Leonardo Costa und Charis Peglau.
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"Madwoman's Game", ein Dokumentarfilm über Frauen in der Schachwelt
Der neuer Schach-Dokumentarfilm "Madwoman’s Game" feierte am 16. April beim Miami Chess Festival Premiere. Der Film begleitet Bianca Mitchell-Avila auf ihrem Weg durch ihre Wettkämpfe und ihre persönliche Entwicklung und zeigt, wie das Schach ihre Entscheidungen auch außerhalb des Schachbretts beeinflusst. Einer der Produzenten des Films ist Keanu Reeves. | Bild: Screenshot aus „Madwoman’s Game“
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Ding Liren: Comeback mit 4 aus 5
Ding Liren legte nach dem Verlust des Weltmeisterschaftstitels im Dezember 2024 eine lange Pause im klassischen Turnierschach ein. Gegen Gukesh Dommaraju verlor er den Titel und war fortan gelegentlich noch bei Online- oder Rapidturnieren aktiv. Für sein Comeback hat sich der Ex-Weltmeister die chinesischen Mannschaftsmeisterschaften ausgesucht. Bei dem Turnier in Daqing kam er fünfmal in seinem Team zum Einsatz, gewann viermal, spielte zweimal remis und erzielte eine Performance von fast 2800 Elo-Punkten. | Fotos: Sportbüro der Provinz Heilongjiang
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TePe Sigeman: Carlsen gegen Erdogmus
Eigentlich wollte Magnus Carlsen, Weltmeister von 2013 bis 2023 und Nummer eins der Welt im klassischen Schach, im Schnell- und im Blitzschach, keine Turniere mit langer Bedenkzeit mehr spielen. Beim traditionsreichen TePe Sigeman-Turnier (1.–7. Mai in Malmö) ist er nun doch am Start. Dort trifft der Norweger auf potenzielle Nachfolger wie Nodirbek Abdusattorov und Arjun Erigaisi sowie auf den 14-jährigen Türken Yagiz Kaan Erdogmus (Bild), der kürzlich als jüngster Spieler aller Zeiten die Marke von 2700 Elo übersprungen hat. | Foto: ChessBase / Nils Rohde
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Bundesligabilanz: Duda und Amin sammeln eine Menge Elo-Punkte
Auch in der gerade in Berlin mit der Zentralen Endrunde beendeten Saison der Schachbundesliga gab es viele überzeugende Einzelergebnisse. Dank der Performancezahl sind die Ergebnisse an verschiedenen Brettern mit unterschiedlicher Partienzahl und Punktausbeute einigermaßen vergleichbar. Unten finden Sie eine Übersicht über die besten Einzelspieler, die auf mindestens sieben Einsätze zum Einsatz gekommen sind – ergänzt um ein paar prominente Spieler mit weniger Einsätzen. | Fotos: Nils Rohde, Carolin Köpp, Stefan Liebig
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Wer ist der jüngste Top-Ten-Spieler aller Zeiten?
1970 hat die FIDE die Elo-Zahlen offizell eingeführt, im Juli 1971 erschien die erste offizielle Elo-Liste. Nummer 1 der Welt war damals Bobby Fischer mit einer Zahl von 2760 Punkten, Weltmeister Spassky folgte auf Platz 2 mit 2690 Punkten. Für die Jahre davor gab es keine Elo-Zahlen, die Spielstärke der Schachklassiker drückte man nicht in Zahlen aus. Der amerikanische Statistiker Jeff Sonas wollte das ändern und hat auf Chessmetrics die Elo-Zahlen der besten Spieler der Schachgeschichte nachträglich berechnet. Anlässlich der aktuellen Erfolge sehr junger Spieler hat er jetzt ermittelt, wer die jüngsten Top-Ten-Spieler aller Zeiten waren.
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Hong Kong World Rapid and Blitz
Hongkong (China) ist der Austragungsort der vierten FIDE-Mannschaftsweltmeisterschaften im Schnell- und Blitzschach (16. bis 22. Juni). Einige Topteams haben sich bereits angemeldet. Unter anderem werden der Weltranglistenerste Magnus Carlsen und die beiden WM-Herausforderer Javokhir Sindarov und Vaishali Rameshbabu das Turnier mitspielen. | Fotos: Rafal Oleksiewicz und Michal Walusza
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Zachary Saine - Von YouTube zum Moderator beim Kandidatenturnier
Zachary Saine betreibt den YouTube-Kanal thechessnerd, der heute mehr als 227.000 Abonnenten zählt. 2019, da war er 18 Jahre alt, veröffentlichte er die ersten Schachvideos, während der Pandemie explodierten die Zugriffszahlen und heute erreicht er ein weltweites Publikum. Beim Kandidatenturnier 2026 leitete er die Pressekonferenzen. In einem Interview mit Arne Kähler spricht Zachary Saine über seine Schachleidenschaft und seine Karriere als YouTube-Star.
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FIDE Mannschafts-WM der Senioren: Gold und Silber für deutsche Teams
Mit einer Gold und einer Silbermedaille für Deutschland ging die Senioren-Mannschaftsweltmeisterschaft 2026 in Durrës zu Ende: In der Kategorie 65+ triumphierte das Männerteam der Emanuel Lasker Gesellschaft vor Italien und Island. Als 23. in der Open-Kategorie sicherten sich die deutschen Frauen die Silbermedaille hinter dem FIDE-Team. USA 1 sicherte sich den Titel in der Altersklasse 50+. Auch hier ging Silber an Italien, Kasachstan komplettierte das Podium. | Im Bild: Artur Jussupow (1. Brett ELG) | Foto: International Senior Chess Events
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Wadim Rosenstein will das Schach-Marketing neu definieren
Als beim DSB vor zwei Jahren ein neues Präsidium gesucht wurde, meldete sich Wadim Rosenstein, Organisator des WR Masters, zog sich aber nach der Kandidatur von Ingrid Lauterbach wieder zurück. Mit seinen finanziellen Mitteln machte der den Düsseldorfer Schachklub 2025 zum Deutschen Meister, schrumpfte das Sponsoring nach dem Erreichen dieses Ziels aber wieder ein. Seine neuesten Pläne gab er in einer Pressemitteilung bekannt. | Foto: André Schulz (bei einer Partie zwischen André Schulz und Wadim Rosenstein (r.)
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Luxemburger Nationaldivision: Differdange löst Seriensieger aus Echternach ab
Eine Serie von 28 Mannschaftssiegen fand ihr Ende und ebnete die Bahn für den neuen Meister. Die luxemburgische Interclubs-Saison 2025/2026 fand mit der Zentralrunde im Sportzentrum René Hartmann in Dudelange ihren Abschluss und nach drei Meistertiteln von Echternach einen neuen Meister. | Fotos: Gerd Densing (Titelfoto: FM Tykhon Cherniaiev und GM Anthony Wirig, beide Differdange) / FLDE und Club Differdange
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Aussenseitersiege: Schacholympiade Varna 1962 - Wolfgang Uhlmann schlägt den Weltmeister
Gegen den amtierenden Weltmeister zu gewinnen, ist schwer. Der erste deutsche Schachspieler, dem das nach dem Zweiten Weltkrieg gelang, war Wolfgang Unzicker, lange Jahre die Nummer 1 der Bundesrepublik Deutschland – bei der Mannschaftseuropameisterschaft 1961 überspielte er den damaligen Weltmeister Mikhail Botvinnik. Da wollte Wolfgang Uhlmann, lange Jahre die Nummer 1 der DDR, nicht nachstehen. Er konnte 1962 bei der Schacholympiade in Varna gegen Botvinnik gewinnen – allerdings nicht ganz so überzeugend wie Unzicker ein Jahr zuvor. | Bild: Wolfgang Uhlmann 1970 | Foto: Rob Mieremet, Anefo
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Keymer bei der Grand Chess Tour
Vincent Keymer ist in diesem Jahr einer der regulären Spieler bei der Grand Chess. Die Tour beginnt am 3. Mai mit dem Rapid & Blitzturnier in Warschau. Keymer greift am 12. Mai beim klassischen Turnier in Bukarest ins Geschehen ein.
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Matti Uimonen (1959–2026)
Die Mannschaftsweltmeisterschaft der Senioren in Durres ist von einem Todesfall überschattet. Nach der 5. Runde am Donnerstag starb der Matti Uimonen, der für Finland 2 an der Ü65-Weltmeisterschfta teilnahm. Er war in seiner Heimat ein engagierter Schachorganisator und wollte nach seiner Pensionierung wieder öfter selber am Brett sitzen. Matti Uimonen wurde 67 Jahre alt. | Foto: FIDE
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ChessBase in Berlin: Der Finale Tag im Willy-Brandt-Haus – Tag 3
Der letzte Tag der Schach-Bundesliga Endrunde ist da: Während Viernheim bereits als Meister feststeht, entscheidet sich im Abstiegskampf noch alles. Zwischen den spannenden Partien erkundet das ChessBase-Team das Willy-Brandt-Haus und wirft einen Blick hinter die Kulissen. Zum Abschluss krönt sich Viernheim ungeschlagen mit 30 Punkten – und das ChessBase-Team reist mit vielen Eindrücken zurück nach Hamburg.
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Carlsen gewinnt Chess.com Open in der Verlängerung
Magnus Carlsen hat das Chess.com Open gewonnen, allerdings mit Schwierigkeiten. Im sogenannten Grand Final des Online-Turniers traf er auf Jan-Krzysztof Duda und verlor den Auftaktwettkampf überraschend klar mit 0,5:2,5. Doch da Carlsen als Sieger des Winners Bracket ins Grand Final gestartet war, erhielt er in einem zweiten Wettkampf gegen Duda eine weitere Chance. Die nutzte er: Er schlug Duda im zweiten Wettkampf klar mit 2:0 und gewann das Turnier. | Photo: ChessBase / Nils Rohde
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Bundesliga: Dennis Wagner gewinnt, Viernheim wird Meister mit 30/30
Die Meisterschaft war dem SC Viernheim sicher, in Runde 15 ging es nur noch um die Ästhetik von 15 Siegen aus 15 Spielen. Dinara und Dennis Wagner hatten eine Gewinnstellung gegen Sven Tica und Lukas Winterberg auf dem Brett. Sie brauchten nur noch einen Punkt. Dinara Wagner verlor wegen eines fehlenden Zuges vor der Zeitkontrolle auf Zeit. Kurz danach gab Winterberg auf, wodurch Dennis Wagner den Teamsieg perfekt machte. Im Abstiegskampf verloren alle Teams, wodurch MSA Zugzwang auf dem vorletzten Platz landete. | Foto: Nils Rohde / ChessBase
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ChessBase´26 – Einsteigertipps Teil 12: Pfeile und Markierungen
Haben Sie es in den ChessBase-Videos auch schon bewundert, wie schön die Autoren Felder einfärben und Pfeile einfügen? Möchten Sie das auch so einsetzen können? Wir zeigen Ihnen in dieser Tutorialfolge, wie Sie Ihre eigenen Analysen in ChessBase´26 mit anschaulichen grafischen Elementen verbessern können.
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ChessBase in Berlin: Donchenko spielt in Viernheim? – Tag 2
Tag 2 beginnt das ChessBase Team im ehemaligen Pergamonmuseum – einem der bedeutendsten Museen der Welt. Ein würdiger Auftakt für einen weiteren intensiven Schachtag. Kurz vor 14 Uhr füllt sich das Willy-Brandt-Haus bereits merklich, und im Laufe des Tages verfolgen rund 700 Besucher die Partien der Schach-Bundesliga Endrunde. Auch am Stand von ChessBase herrscht reger Betrieb: Jeroen van den Belt unterstützt engagiert Amateure und Vereinsspieler – und sogar Dinara Wagner schaut vorbei.
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Bundesliga, 14. Spieltag: Viernheim sichert sich die Meisterschaft
Für das direkte Duell zwischen dem SC Viernheim und der OSG Baden-Baden trat am Samstag nicht nur Viswanathan Anand für Baden-Baden an, zusätzlich kam auch Vincent Keymer dazu! Die Siege von Jorden van Foreest gegen Etienne Bacrot und von Alexey Sarana gegen Alexei Shirov entschieden das Spiel. Viernheim gewann 4,5:3,5. Die SF Berlin gewannen gegen den SK Kirchweyhe und der USV TU Dresden gewann gegen den SV Werder Bremen. Trotz Sieg können sich die Dresdner nicht in der Liga halten. | Foto: Nils Rohde / ChessBase
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ChessBase in Berlin: Bundesliga-Endrunden-Atmosphäre – Tag 1
Die Schach-Bundesliga Endrunde in Berlin verspricht Hochspannung: Im Willy-Brandt-Haus spitzt sich vor allem der Abstiegskampf dramatisch zu. An der Tabellenspitze scheint alles entschieden – nur ein Wunder könnte SC Viernheim noch vom Titel abhalten. Oder vielleicht Viswanathan Anand? Das erste Brett von Baden-Baden kämpft um jede Chance. ChessBase ist natürlich vor Ort: Ihr findet unseren Stand im 5. Stock – mit Beratung, Unterstützung und spannenden Schachrätseln von Taktik-Experte Oliver Reeh.
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Frisch rezensiert: Königsindisch – Ein komplettes Repertoire für Schwarz von GM Felix Blohberger
Die zweiteilige FritzTrainer-Reihe Königsindisch – Ein komplettes Repertoire für Schwarz von Großmeister Felix Blohberger widmet sich einer der dynamischsten und zugleich komplexesten Eröffnungen des modernen Schachs: der Königsindische Verteidigung. Lukas Köpl widmet sich der Reihe hinsichtlich des Aufbaus, Inhalts, didaktischer Qualität und praktischer Relevanz.
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Bundesliga, 13. Spieltag: SC Viernheim baut Vorsprung aus
Der SC Viernheim (u.a. mit Yagiz Kaan Erdogmus, Foto) gewann gegen die Schachfreunde Wolfhagen, während die OSG Baden-Baden gegen den SC Heimbach-Weis-Neuwied nur remisierte. Für Titelchancen muss die OSG Baden-Baden das direkte Duell am Samstag gewinnen und auch am Sonntag punkten. Gleichzeitig darf der SC Viernheim keine weiteren Mannschaftspunkte holen. Das Remis gegen die Zweitplatzierten hilft dem SC Heimbach-Weis-Neuwied im Abstiegskampf. Für den USV TU Dresden wird die Luft nach Remis gegen SF Berlin im Tabellenkeller dünner. | Foto: Nils Rohde / ChessBase
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Matthias Blübaum im Interview über die Bundesliga und die Weltspitze
Matthias Blübaum ist pünktlich zur Bundesliga-Endrunde aus Zypern zurückgekehrt. Beim Kandidatenturnier hatte er sich mit der Weltspitze gemessen und um die Qualifikation für die Weltmeisterschaft gekämpft. Im Interview mit Dr. Lars Hein spricht Blübaum über die Situation der Schachfreunde Deizisau in der Bundesliga. Außerdem erklärt er, weshalb er Sindarov bei einer Gewinnchance von 55% beim Weltmeisterschaftskampf gegen Gukesh sieht.| Foto: Nils Rohde / ChessBase
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Einfach und effektiv: Angreifen mit Alapin: 1.e4 c5 2.c3 - Eine Rezension
Die Sizilianische Verteidigung ist eine Eröffnung, die vielen 1.e4-Spielern Probleme bereitet, da Schwarz in vielen Varianten gefährliche Initiative bekommt. Außerdem kann Schwarz im offenen Sizilianer zwischen einer Reihe von Systemen (zum Beispiel Najdorf, Sveshnikov, Taimanov, Drachen und viele weitere) wählen, was die Vorbereitung für Weiß erschwert. In einem neuen ChessBase-Kurs bietet das Hamburger Talent Isaac Garner, Elo ca. 2400 und bekannt für seine Eröffnungskenntnisse, eine Lösung an, um alle Sizilianer bequem und effektiv zu bekämpfen: die Alapin-Variante, 1.e4 c5 2.c3. Bahne Fuhrmann hat sich den Kurs angeschaut.
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Die Europameisterschaft in Kattowitz mit Fußball-Atmosphäre
Mit knapp 500 Spielern war die Europameisterschaft in Kattowitz in der Breite sehr gut besetzt. An absoluten Spitzenspielern fehlte es aber etwas. Zum "Fußvolk" gehörte Roger Lorenz, der von der Organisation beeindruckt war, aber nicht so sehr vom eigenen Ergebnis. Sein Fazit fällt dennoch positiv aus.
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Rätsel um Computerbetrüger "John von Neumann" gelöst
Vor 33 Jahren sorgte ein unbekannter Spieler beim World Open in Philadelphia für Aufsehen. Er trat unter dem Namen John von Neumann an, schien wenig bis gar nichts vom Schach zu verstehen, gewann aber gegen einen FIDE-Meister und kam gegen den isländischen Großmeister Helgi Ólafsson zu einem Remis. Nachdem der Turnierleiter dieses Phänomen näher untersuchen wollte, verabschiedete sich „John von Neumann“ vom Turnier. Wer sich hinter diesem Namen verbarg, blieb jahrzehntelang ungeklärt – doch jetzt hat das Magazin Wired „von Neumanns“ Identität enthüllt und mehr über den vielleicht ersten Computerbetrug der Schachgeschichte herausgefunden.
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Lothar Schmids Sammlung bei Sotheby's
Letzte Woche wurde die Schachauktion bei Sotheby's mit vielen Exponaten aus der Sammlung von Lothar Schmid beendet. Die kostbarsten Objekte erzielten weit über 100.000 Pfund. Eingerahmt wurde die Online-Auktion von einer Ausstellung und einem Vortrag. Der Musiker und Schachliebhaber Jason Kouchak war dabei. | Foto: Jason Kouchak vor dem Bild "Die Schachspieler" (oder: "Das Schachmatt des Teufels") von Friedrich Moritz August Retzsch, um 1831
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Ding Liren ist wieder da!
Ding Liren ist wieder da. Nach dem Verlust des Weltmeisterschaftstitels im Dezember 2024 legte Ding Liren eine lange Pause im klassischen Turnierschach ein und spielte nur Online- oder Rapidturniere. Bei den chinesischen Mannschaftsmeisterschaften spielte er nun wieder klassisches Schach - mit Erfolg. | Fotos: Sportbüro der Provinz Heilongjiang
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Blitzturnier bei der Bundesliga-Endrunde in Berlin: In der Vorrunde winkt Rabatt!
Die zentrale Endrunde der Schachbundesliga in Berlin, die am Freitag beginnt, verspricht ein Schachfest zu werden. Unter anderem wegen des hochkarätig besetzten Blitzturniers des Niedersächsischen Schachverbands, das Teil des Rahmenprogramms ist. Die erste Vorrunde beginnt am Donnerstag, den 23. April, um 19.30 im Haus des Sports, in der Böcklerstr. 1 in Berlin. Wer sich anmeldet und auf ChessBase verweist, bekommt einen Rabatt. | Bildmaterial: Mro,CC BY-SA 3.0 (Wikimedia Commons), NSV, Schachbundesliga
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Ostergewinnspiel von JugendSchach und ChessBase: Die Gewinner stehen fest
Das dreirundige Oster-Gewinnspiel von JugendSchach und ChessBase ist vorbei und die Gewinner stehen fest! Herzliche Gratulation an alle Glücklichen und viel Spaß mit den Gewinnen!
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Polnischer Schachverband feiert sein 100-jähriges Bestehen
Am 11. April 1916 wurde der Polnische Schachverband gegründet, feiert also dieser Tage sein 100sten Geburtstag. Im Rahmen des Jubiläums richtete der sehr aktive "Polski Związek Szachowy" (PZSzach) unter anderem die Europaeinzelmeisterschaft aus und ehrte zum Jubiläum seine Spieler und Schachaktivisten. Wie alles begann...
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Javokhir Sindarov: "Die Quarantäne hat mein Leben verändert"
Javokhir Sindarov war der souveräne Sieger des Kandidatenturniers 2026. In einem Interview mit Charlize van Zyl nach dem Turnier sprach Sindarov über entscheidende Momente des Turniers, Vorbereitung, Lebenswandel während des Turniers, die Arbeit mit seinem Trainer Roman Vidonyak, seinen Ehrgeiz und sein Ziel, der beste Schachspieler der Welt zu werden. | Foto: ChessBase / Nils Rohde
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Kann Erdogmus der jüngste Top-Ten-Spieler aller Zeiten werden?
Durch seinen 5:1-Sieg im Wettkampf gegen Veselin Topalov hat der 14-jährige Yağız Kaan Erdoğmuş als jüngster Spieler aller Zeiten die Marke von 2700 Elo überschritten. Aktuell kommt er auf eine Live-Elo-Zahl von 2709,4 und er scheint auf dem besten Weg zu sein, unter die Top Ten zu kommen. Doch wie gut sind seine Chancen, der jüngste Spieler aller Zeiten zu werden, dem das gelingt?
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59. Bieler Schachfestival vom 11. bis 24. Juli 2026
Zum 59. Mal in Folge richtet Biel/Bienne sein prestigeträchtiges Internationales Schachfestival aus. Vom 11. bis 24. Juli 2026 werden über zwei Wochen hinweg mehr als 500 Teilnehmende ihre Kreativität, taktische Raffinesse und strategische Tiefe in einer großen Bandbreite an Formaten unter Beweis stellen – vom ambitionierten Amateur bis hin zur Weltelite. Hier ein Überblick über die zwölf Turniere, die die Gelegenheit bieten, im selben Raum wie lebende Schachlegenden wie Levon Aronian und Alexandra Kosteniuk oder Jungstar Lu Miaoyi (Titelfoto) zu spielen. Auch Matthias Blübaum und die Kandidatenturniergewinnerin Vaishali Rameshbabu sind mit von der Partie. | Fotos: Biel Chess Festival
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Der Sieger, dem die Herzen zufliegen
SZ-Schachexperte und Großmeister Stefan Kindermann blickt in seinem Video zurück auf den beeindruckenden Kandidatenturniersieger Javokhir Sindarov. Der junge Usbeke hat beim Turnier auf Zypern nicht nur viele Punkte, sondern auch die Sympathien vieler Schachfans erobert. Kindermann beantwortet in seiner Analyse unter anderem auch die Frage, warum Sindarov so gerne Bauern opfert. | Foto: Nils Rohde, FIDE / Michal Walusza
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Schachbundesliga – Zentrale Endrunde in Berlin: Bleibt Viernheim vorne? Wer steigt ab?
Auch wenn der SC Viernheim souverän einen Sieg nach dem anderen einfährt, stehen noch die direkten Duelle mit den Verfolgern vom OSG Baden-Baden und von den Schachfreunden Wolfhagen an. Der frühere Serienmeister liegt zwar komfortabel mit drei Zählern in Front, er muss aber dennoch vom 24. bis 26. April bei der Endrunde in Berlin konzentriert zur Sache gehen, um die Deutsche Meisterschaft einzufahren. Außerdem geht es bei dem großen Schachtreffen im Willy-Brandt-Haus vor allem noch um den Klassenerhalt, um den wohl die Teams ab Platz 9 noch bangen müsssen. | Fotos: Wikimedia Commons, 151024, ako (Titel: Willy-Brandt-Haus) / Angelika Valkova
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Mannschaftsweltmeisterschaft der Senioren beginnt in Durrës
Die Mannschafts-Weltmeisterschaft der Senioren 2026 hat in Durrës begonnen. 90 Teams treten in den Altersklassen 50+ und 65+ an. Zu den Favoriten in der jüngeren Kategorie zählen USA 1, England 1 und Kasachstan, während England I und Lasker SGK das Feld der Ü65 anführen. Das Turnier lockt zahlreiche Top-Veteranen an, darunter Michael Adams, John Nunn und Artur Jussupow. | Foto: Georgia Grapsa
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Erdogmus überrollt Topalov und überspringt die 2700er-Marke – mit 14 Jahren!
Yagiz Kaan Erdogmus errang einen überzeugenden 5:1-Sieg über den ehemaligen Weltmeister Veselin Topalov. Nach einem spannenden Remis in der Eröffnungspartie gewann der türkische Teenager vier der nächsten fünf Begegnungen und zeigte während des gesamten Matches ein starkes taktisches und Stellungspiel. Durch dieses Ergebnis wurde Erdogmus zum jüngsten Spieler aller Zeiten, der die 2700er-Marke überschritten hat, und brach damit Wei Yis Rekord mit deutlichem Vorsprung. | Foto: FIDE / Michal Walusza
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Richard Lutz kandidiert als DSB-Präsident
Auf dem kommenden außerordentlichen Bundeskongress des DSB (16. Mai in Frankfurt) soll nach einigen Querelen innerhalb des Verbandes auch ein neues Präsidium gewählt werden. Der frühere Bahnchef Richard Lutz will für das Amt kandidieren. | Foto: Nadia Wittmann
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Sensation bei der EM in Katowice: Der ukrainische IM Roman Dehtiarov ist neuer Europameister
Roman Dehtiarov sorgte bei der Europameisterschaft in Katowice für eine riesige Überraschung: Er besiegte David Anton Guijarro in der letzten Runde und sicherte sich mit 9 von 11 Punkten den Titel. Der 17-jährige Ukrainer ging als Nummer 126 der Setzliste und Internationaler Meister mit einer Elo-Zahl von 2452 ins Turnier. Er beendete es mit acht Siegen, zwei Remis und einer Niederlage, besiegte sechs höher eingestufte Gegner und errang den Großmeistertitel mit einer Turnierperformance-Wertung von 2781. Mit Alexander Donchenko qualifizierte sich der beste Deutsche im Feld für den World Cup. Er wurde Achter. | Foto: Offizielle Website
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Frauenbundesliga: SK Schwäbisch Hall gewinnt alle 11 Runden
Auch die Spielerinnen vom Hamburger SK konnten den SK Schwäbisch Hall nicht stoppen. Die Mannschaft um Georgiens Nr. 2 der Frauen, Nino Batsiashvili, gewann auch die Begegnung der letzten Runde. Der 5:1-Sieg reihte sich in die Siegesserie des SK Schwäbisch Hall in der Frauenbundesliga ein. Der SV Hemer 1932 besiegte den Chemnitzer SC Aufbau 95. TuRa Harksheide und der SK Freiburg-Zähringen 1887 gewannen in Runde 11 und hielten sich so in der Liga. Durch diese Siege hatte der SV Hemer 1932 keine Chance mehr auf den Klassenerhalt. | Foto: Hazel Morley
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EM in Katowice, Runde 10: Fünf Spieler kämpfen um die Krone
Mit dem Remis zwischen David Anton Guijarro (Bild) und Nijat Abasov an Brett 1 eröffnen sich die Siegeschancen für weitere Spieler. Nach Runde 10 stehen Abasov, Suleymanli, Dehtiarov, Anton Guijarro und Muradli punktgleich an der Tabellenspitze. Alexander Donchenko gewann in Runde 10 gegen den rumänischen Großmeister David Gavrilescu und befindet sich dadurch auf Platz 8 mit 7,5 Punkten aus 10 Partien. Es bleibt aber keine Zeit, sich auszuruhen. Die Konkurrenz um die 20 Weltpokal-Qualifikationsplätze ist groß. | Foto: Veranstalter
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Rückblick: Alle Neuerscheinungen im März!
Das Eröffnungslexikon 2026 ist erschienen. Unzählige Stunden Detailarbeit sind in die Erstellung der aktuellsten Version dieses jährlichen Kompendiums geflossen. Das Lexikon ist beeindruckend und ein Muss für eine effektive Turniervorbereitung. Weitere Neuheiten kommen von den erfahrenen ChessBase-Autoren Elisabeth Pähtz zu ihrem Spezialthema Londoner System und Andrew Martin, der sich mit der Wiener Partie beschäftigt. Hinzu kommen, das Fritz Powerbook 2026, eine Reihe von 60-Minutes-Kursen, das ChessBase Magazin 230 und mehr... | Alle Fotos: ChessBase
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ChessBase´26 – Einsteigertipps Teil 11: Multitasking mit mehreren Fenstern
ChessBase´26 bietet großartige Möglichkeiten, mit mehreren Menüfenstern gleichzeitig zu analysieren. Nach dem Einstieg in die praktischen Optionen im letzten Tutorial, lernen Sie heute Optionen kennen, mit denen Sie Ihre Analysen auf ein neues Level heben.
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Frauenbundesliga, Runde 10: SK Schwäbisch Hall unbesiegbar?!
Solange der SK Schwäbisch Hall die Siegesserie nicht einreißen lässt, ist der zweite Platz für Baden-Baden vorbestimmt. Der SK Schwäbisch Hall gewann 4,5:1,5 gegen TuRa Harksheide. Julia Antolak (rechts) besiegte Nino Batsiashvili (links) bei dieser Begegnung. Elisabeth Pähtz und Dinara Wagner konnten sich entspannen, da die Rodewischer Schachmiezen die ersten beiden Bretter unbesetzt ließen. Der SV Hemer bewies Kampfgeist im Abstiegskampf gegen den SC Kreuzberg mit einem 5:1-Sieg. | Foto: Gerd Densing (links) und TuRa Schach (rechts)
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Frisch rezensiert: Revealing Modern Grandmaster Secrets von Nicholas Pert
Welche Fähigkeiten machen einen modernen Großmeister aus und was können Amateure davon lernen? Es ist eine Kombination aus Strategien, Erkenntnissen und Techniken, die der englische GM und Trainer Nicholas Pert in einem zweibändigen Videokurs zusammengestellt hat. Von der Eröffnung über Taktik und Strategie bis zum Endspiel erläutert der Autor anhand von beispielhaften Partien die Denkweise und Vorbereitungen der Meister. Jochen Schwarz hat den Pert-Kurs genau untersucht und rezensiert.
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Isle of Man ist Gastgeber des FIDE Grand Swiss 2027
Wie die FIDE mitteilte, kehrt das Grand Swiss 2027 auf die Isle of Man zurück. Dort fand das Turnier 2019 erstmals statt. Das vom 10. bis 25. Mai angesetzte Turnier bietet ein Rekordpreisgeld in Höhe von 900.000 US-Dollar. Viele Weltklassespieler treten in der offenen und in der Damen-Kategorie an. Wie bei früheren Auflagen geht es auch wieder um zwei Qualifikationsplätze für das Kandidatenturnier 2028.
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Dinara Wagner im Interview zur Bundesliga-Endrunde und ihren Zielen
Noch eine Woche bis zur zentralen Endrunde der Schachbundesliga in Berlin. Den Schachfans steht ein außergewöhnliches Schachwochenende bevor. Aber auch für die Spieler ist es ein herausragendes Ereignis. Das gilt besonders für Dinara Wagner, denn sie ist nicht nur die einzige regelmäßige eingesetzte Frau in dieser Saison, sie spielt sogar Seite an Seite mit ihrem Mann um die deutsche Meisterschaft. Im Gespräch mit Dr. Lars Hein verrät Wagner ihren Blick auf die Endrunde und mehr... | Fotos: Angelika Valkova
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Freedom Holding übernimmt ChessBase
In einer Pressemitteilung hat die Freedom Holding Corp. die Übernahme von ChessBase bekannt gegeben. Der kasachische Finanz- und Technologiekonzern mit Sitz in New York engagiert sich seit Jahren für das Schach, unter anderem im Jugendbereich und als Partner der FIDE und Förderer internationaler Turniere. Mit einer Reihe von Investitionen soll die ChessBase-Plattform weiter ausgebaut und erweitert werden. Hauptsitz von ChessBase bleibt weiterhin Hamburg.
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EM in Katowice, Runde 9: Abasov schließt zu Anton Guijarro auf
Nijat Abasov hat das Remis von David Anton Guijarro als einziger nutzen können: Mit einem Sieg gegen Benny Aizenberg schloss der Azerbaidschaner zum Führenden auf. Die beiden liegen jetzt einen halben Punkt vor einer zehnköpfigen Verfolgergruppe. Diese führt Ediz Gurel (Titelfoto) dank der besten Wertung an. Ein Highlight aus deutscher Sicht setzte IM Jari Reuker mit seinem Schwarzsieg gegen GM Jiri Stocek. | Foto: Offizielle Website / Anna Shtourman, FIDE
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"Ich war mein Leben lang mit Glück gesegnet": Ein Interview mit Vaishali, der Siegerin des Kandidatenturniers der Frauen 2026
Die 24-jährige Inderin Vaishali Rameshbabu hat das Kandidatenturnier der Frauen gewonnen: Mit einem Sieg gegen Kateryna Lagno in der Schlussrunde sicherte sie sich mit 8,5/14 den alleinigen ersten Platz und das Recht, Weltmeisterin Ju Wenjun herauszufordern. Im Interview mit Arne Kähler spricht Vaishali über ihre Vorbereitung, die Unterstützung, die ihr Familie und Team gegeben haben, ihren Turnieralltag und wie sie mit dem Druck in den letzten Runden des Turniers umgegangen ist. | Foto: ChessBase / Nils Rohde
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Schachtage in den City-Arkaden in Wuppertal
Der Nordrhein-Westfälische Schachverband und die Elberfelder Schachgesellschaft 1851 e.V. feiern ihr 175-jähriges Bestehen und präsentieren sich kommende Wochen auf den Schachtagen von Sebastian Siebrecht im den City-Arkaden in Wuppertal. Darüber hinaus wird wieder ein faszinierendendes buntes und lehrreiches Programm rund ums Schach angeboten.| Fotos: Sebastian Siebrecht
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Niemann schlägt Liang deutlich
Drei Siege und neun Remis aus zwölf Partien – keine schlechte Bilanz für den Sieger. Ungeschlagen sorgte Hans Niemann für klare Verhältnisse bei seinem Wettkampf in Paris gegen Awonder Liang. Niemann (Titelfoto beim Grenke Open 2026 in Karlsruhe) gewann im Duell der beiden US-Amerikaner die Partien drei, acht und neun. Alle anderen Spiele endeten remis – Liang konnte keinen Treffer landen. | Fotos: Nils Rohde, Blitz Society
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Frauenbundesliga: Wird es vorne nochmal spannend? – Drama im Abstiegskampf
Vom 17. bis 19. April richtet sich der Blick der Schachszene nach Bad Königshofen: In der Franken-Therme fällt die Entscheidung in der Frauenbundesliga. An drei kompakten Spieltagen werden die letzten Runden der Saison 2025/26 ausgetragen. Dabei wird sowohl die Meisterfrage geklärt, ob Schwäbisch-Hall weiter souverän durchmarschiert, als auch der dramatische Abstiegskampf entschieden. Nach dem Abstecher nach Deggendorf im Vorjahr kehrt das bewährte Finalformat an seinen etablierten Austragungsort zurück, an dem sich erneut alle zwölf Damenteams versammeln.
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Vaishali gewinnt das Kandidatenturnier der Frauen
Vaishali Rameshbabu hat das Kandidatenturnier der Frauen gewonnen. In der Schlussrunde besiegte sie Kateryna Lagno, kam auf 8,5/14 und sicherte sich damit den alleinigen ersten Platz und das Recht, Weltmeisterin Ju Wenjun herauszufordern. Bibisara Assaubayeva trennte sich von Divya Deshmukh remis und wurde alleinige Zweite. Zhu Jiner und Aleksandra Goryachkina teilten sich den dritten Platz. Arne Kähler hat Stimmen der Spielerinnen eingefangen. | Foto: Nils Rohde
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EM in Katowice, Runde 8: Anton Guijarro nach drittem Sieg in Folge alleine auf Platz 1
David Anton Guijarro rollt das Europameisterschaftsfeld auf und setzt sich an die Spitze mit starken 7 Punkten aus 7 Runden. In Runde 8 schlug er mit den weißen Steinen Jan Malek aus Polen. Ihm folgen zurzeit neun Spieler mit einem halben Punkt Abstand. Für die 20 deutschen Spieler war es ein guter Tag: Es gab lediglich zwei Niederlagen. Der beste von ihnen – Alexander Donchenko (Titelbild) – remisierte und liegt zur Zeit einen Punkt hinter der Spitze. | Foto: Offizielle Website / DSJ
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Kandidatenturnier Runde 14: Blübaum strauchelt in der Schlussrunde
Die 14. und letzte Runde des Kandidatenturniers bot noch einmal unterhaltsames Schach, auch wenn Javokhir Sindarov bereits als Sieger feststand. Leider ging die Unterhaltung auf Kosten von Matthias Blübaum, der mit Weiß gegen Anish Giri einen taktischen Trick übersah und schnell unter die Räder kam. Ein versöhnlicher Abschluss eines insgesamt enttäuschenden Turniers gelang hingegen Fabiano Caruana: Er spielte mit Schwarz gegen Andrey Esipenko eine Modellpartie im Drachen-Sizilianer. Sindarov und Wei Yi trennten sich schnell Remis, genau wie Praggnanandhaa und Hikaru Nakamura. | Foto: Nils Rohde
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Kandidatenturnier Runde 14 – Live!
Der Sieger des Kandidatenturniers steht fest: Javokhir Sindarov! Mit einem souveränen Remis gegen Anish Giri in Runde 13 sicherte er sich den Turniersieg eine Runde vor Schluss. Aber dafür ist das Kandidatenturnier der Frauen umso spannender. Bibisara Assaubayeva und Vaishali führen mit je 7,5 Punkten, dahinter folgt Zhu Jiner (Bild) mit 7 Punkten. Aber drei weitere Spielerinnen mit je 6,5 aus 13 haben ebenfalls noch Chancen auf den ersten Platz: Aleksandra Goryachkina, Anna Muzychuk und Kateryna Lagno. Matthias Blübaum spielt in der letzten Runde gegen Anish Giri. Mit einem Remis ist Giri sicher alleiniger Zweiter und Blübaum würde mit seinem 13. Remis in 14 Partien in der Live-Weltrangliste über 2700 bleiben. | Foto: Michal Walusza / FIDE | Partien mit Kommentar ab 14:30 Uhr
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Thomas Thomsen (1934-2026)
Dr. Thomas Thomsen war der bekannteste Sammler von Schachspielen in Deutschland und bei den Chess Collectors International und in der Chess History & Literature Society international aktiv und bestens vernetzt. Er starb Anfang April im Alter von 91 Jahren. Michael Negele und Herbert Bastian würdigen den "Grandseigneur" der Sammlerszene in Nachrufen. | Fotos: Michael Negele und Herbert Bastian
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EM in Katowice, Runde 7: Anton Guijarro schlägt Stefansson und übernimmt geteilte Führung
Wechsel an der Spitze der Europameisterschaft im polnischen Katowice: David Anton Guijarro schlug mit den schwarzen den Steinen den Überraschungsersten Vignir Vatnar Stefansson aus Island. Damit übernimmt der siegreiche an Nummer 2 gesetzte Spanier die Führung zusammen mit Aydin Suleymanli (Titelbild), Nikolozi Kacharava und Jan Malek. Alexander Donchenko konnte ebenso wie die anderen Verfolger nicht gleichziehen, er spielte Remis gegen Jakub Kosakowski. Schlechter lief es für die beiden anderen deutschen GM: Leonardo Costa und Roven Vogel verloren in Runde 7. | Foto: Offizielle Website
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Sindarov gewinnt das Kandidatenturnier!
Javokhir Sindarov hat es geschafft! Mit einem souveränen Remis gegen Anish Giri in Runde 13 sicherte sich der 20-jährige Usbeke den Sieg im Kandidatenturnier und darf später in diesem Jahr gegen Gukesh um die Weltmeisterschaft spielen. Nach der Runde fand der frisch gebackene Turniersieger noch Zeit für ein kurzes Interview mit Arne Kähler. Genau wie Sindarovs Trainer und "Geheimwaffe", Roman Vidonyak. | Foto: Nils Rohde
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Im Gespräch: Fiona Sieber
Fiona Sieber ist eine sehr aktive und überaus erfolgreiche junge Schachspielerin. Sie war zweimal Deutsche Jugendmeisterin, U16w-Europameisterin, gewann 2022 die Hochschulweltmeisterschaft und dreimal das German Masters. Im aktuellen deutschen Kader ist sie allerdings nicht mehr geführt. Im Interview erklärt Fiona Sieber unter anderem, wie es dazu kam.
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Unterwegs beim Kandidatenturnier 🇨🇾 | Ein Blick hinter die Kulissen - Tag 2
Das ChessBase-Team ist nach Zypern gereist, um beim Finale des wichtigsten Turniers des Jahres dabei zu sein und Eindrücke in Bild und Ton zu sammeln. Wie ist die Stimmung bei den Kandidaten und ihren Teams? Wo wird gespielt, was tun die Stars, wenn sie nicht spielen? Was geschieht hinter den Kulissen - im Medienzentrum und an anderen Orten? Und wie bewährt sich Zypern als Gastgeber eines so bedeutenden Turniers? Von Reisemomenten und unerwarteten Begegnungen bis zu exklusiven Einblicken in das Turniergeschehen nehmen wir Sie Tag für Tag mit. Erleben Sie das Kandidatenturnier aus nächster Nähe.
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Vor 100 Jahren: Nimzowitsch schreibt Schachgeschichte
Vor 100 Jahren, am 14. April 1924, endete in Dresden ein Weltklasseturnier, mit dem der Dresdener Schachverein sein 50-jähriges Jubiläum feierte. Souveräner Sieger war Aron Nimzowitsch: Er holte 8,5 Punkte aus 9 Partien und hatte am Ende 1,5 Punkte Vorsprung vor Alexander Aljechin, der ein Jahr später Weltmeister werden sollte. In der zweiten Runde des Turniers spielte Nimzowitsch eine Partie, die Schachgeschichte schrieb.
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Niemann liegt gegen Liang in Führung
Nach acht von zwölf Partien ihres Wettkampfs in Paris führt Hans Niemann gegen Awonder Liang mit zwei Punkten Vorsprung. Niemann erzielte die bisher einzigen Siege in den Partien drei und acht. Die übrigen sechs Begegnungen endeten remis – Liang vergab dabei in zwei Partien klare Gewinnchancen. Niemanns zweiter Sieg gelang ihm mit Schwarz in einer 31-Züge-Partie. Liang verbleibt nur noch wenig Zeit für ein Comeback in diesem Wettkampf. | Foto: Blitz Society
