1. Mannschaft
zur 7. Runde der Verbandsliga kam es nach 13 Jahren mal wieder zum Burgenland-Derby, denn der Naumburger SV empfing im Euroville den SV Motor Zeitz. Etwas Besonderes war es zudem, daß es auch ein wahrer "Kampf der Generationen" werden sollte. Auf Seiten der Gästen zeigen nämlich Joachim Just (87) und Heinz Schultheis (82) schon die gesamte Saison über, daß man auch im fortgeschrittenem Alter in Sachsen-Anhalts höchster Liga den "Youngstern" noch reichlich Paroli bieten kann! Da paßte es natürlich sehr gut, daß auch die Domstädter diesmal Hermann Packroff (84) aufbieten konnten und so wurde auch nach der Partie noch manch Episode unter Freunden erzählt - aktives Schach hält definitiv fit! Aber am Brett ging es für beide Teams um viel - die Domstädter wollten ihre "weiße Weste" Richtung Oberliga-Aufstieg behalten und der Aufsteiger brauchte jeden Punkt für den Klassenerhalt.
Zur 6. Runde der Verbandsliga hatte der Naumburger SV erstmals überhaupt zum Burger SC ins Jerichower Land zu reisen. Der bange Blick auf den Wetterbericht beschäftigte die Domstädter schon einige Tage vorher, denn schließlich waren Schnee, Glätte oder Nebel bei einer Winter-Anreise logistisch nicht zu unterschätzen. Doch der Sonntag sollte für den NSV aus zweierlei Gründen "sonnig" werden, denn gegen sympathische Gastgeber gelang ihnen ein Kantersieg!
Zur 4. Runde der Verbandsliga reiste der Naumburger SV zum CFC Germania nach Köthen. Beim Duell Zweiter gegen Erster konnten beide Teams wieder fast in Bestbesetzung antreten, wodurch beste Voraussetzungen für ein Spitzenspiel gegeben waren. Die Stellungen entwickelten sich dann auch zunächst, wie erwartet, ausgeglichen.
Zur 5. Runde der Verbandsliga empfing der Naumburger SV, diesmal in der Aula der Volkshochschule, die Mannschaft der Schachfreunde Hettstedt. Der Aufsteiger hatte bisher bereits vier Mannschaftspunkte erspielt und so gingen die Domstädter gut vorbereitet in den Wettkampf.
Mit 40 Minuten Spieldauer legte Mannschaftsleiter Matthias Will einen wahren "Blitz-Start" hin! Auf den Läufereinschlag d4 reagierte sein Gegner komplett falsch und wenig später verlor er einen ganzen Turm.
Zur 3. Runde der Verbandsliga empfing der Naumburger SV den ebenfalls verlustpunktfrei gestarteten Reideburger SV. Und die Gäste hatten definitiv vor, diese "weiße Weste" auch zu behalten, denn erstmals seit Jahren konnte ihr Spitzenbrett, Florian Dietz, begrüßt werden! Dies war durchaus eine Überraschung, aber die Domstädter gingen ihrerseits ebenfalls voll motiviert in das Spitzenspiel. So entwickelten sich an den meisten Brettern auch gleich spannende Partien.
