Schachbund News
Schach Nachrichten
-
Grand Chess Tour: Keymer verliert Gewinnstellung, So rettet sich in Remis
Drama in der zweiten Runde des Halbfinals beim Finale der Grand Chess Tour: Vincent Keymer spielte mit Schwarz gegen Praggnanandhaa Rameshbabu und nach relativ ruhigem Auftakt wurde die Stellung immer komplizierter und die Zeit immer knapper. Keymer gelangte in eine Gewinnstellung, doch in fast hoffnungsloser Lage konnte Praggnanandhaa den Turm des deutschen Spitzenspielers mit einem Königszug gewinnen und anschließend den Punkt einfahren. Spannung auch in der zweiten Begegnung Wesley So stand nach einer Neuerung von Fabiano Caruana mit dem Rücken zur Wand, doch Caruana ließ ihn ins Remis entkommen. | Foto: Lennart Ootes / Grand Chess Tour
-
Vidit Gujrathi und Divya Deshmukh mit dem Arjuna-Preis ausgezeichnet
Indian grandmasters Vidit Gujrathi and Divya Deshmukh have been named among the 17 recipients of the Arjuna Award for 2025, India's second-highest sporting honour. The National Sports Awards were announced on 18 August 2026 by the Ministry of Youth Affairs and Sports. Divya's selection follows her victory at the 2025 FIDE Women's World Cup, while Vidit is recognised for his sustained contribution to Indian chess. | Photo: FIDE
-
Grand Chess Tour: Keymer rettet sich im Endspiel
In der ersten Runde des Halbfinals der Endrunde der Grand Chess Tour trafen Vincent Keymer und Praggnanandhaa Rameshbabu aufeinander. Keymer gab im Mittelspiel eine Qualität ab, danach wurden genügend Figuren abgetauscht, so dass Keymer eine schlechtere Stellung auf dem Brett hatte. Am Ende rettete er sich in ein Endspiel mit Springer gegen Turm und die Spieler trennten sich mit einem Remis. Wesley So und Fabiano Caruana spielten auch Remis. | Foto: Lennart Ootes / Grand Chess Tour
-
ChessBase´26 – Einsteigertipps Teil 28: Effektives Trainingsmaterial erstellen (Teil 2)
Nutzen Sie ChessBase´26 für Trainingszwecke – durch die geschickte Nutzung der Datenbankfunktionen und des Trainingstools können Sie ganz schnell tolles Trainingsmaterial zusammenstellen. Sie müssen also nicht mehr Bücher wälzen, Diagramme kopieren oder Seiten einscannen. In dieser zweiten Folge zu diesem Thema lernen Sie, wie einfach Sie ihr Material lehrreich aufbereiten und in Aufgabenform bringen können. So sparen Sie viel Zeit, die Sie für Ihr eigenes Training oder das Ihrer Schüler nutzen können.
-
Rückblick: Alle Neuerscheinungen im Juli!
Die Juli-Neuheiten von ChessBase liefern viel Abwechslung für Ihr Schachtraining: von strategischen Motiven wie dem Qualitätsopfer über dynamische Eröffnungen wie den Drachen bis zu etablierten Repertoires für Schwarz im Bereich Petroff und Benko-Gambit. Ergänzt wird die Auswahl durch das neue ChessBase Magazin 232 mit Analysen, Eröffnungs- und Trainingsbeiträgen sowie das dazugehörige Extra: | Alle Fotos: ChessBase
-
Live-Debatte zu FIDE Präsidentschaftswahl
Jan Henric Buettner, Timur Turlov und Wadim Rosenstein sind dabei: Am 9. September überträgt Chess.com eine Live-Debatte zur FIDE Präsidentschaftswahl 2026 mit den drei Kandidaten. GM Maurice Ashley wird die Veranstaltung moderieren. Zuvor hatte ChessBase India bereits Einzelinterviews mit den Kandidaten geführt. | Titelbild: Chess.com
-
Quo vadis, Fischer Random Chess? (1)
Wie Sie sicher bemerkt haben, erfreut sich diese Schachvariante immer größerer Beliebtheit. Sie scheint allseits Anklang zu finden, und Sponsoren reißen sich darum, hochdotierte Turniere, ja sogar Weltmeisterschaften, auszurichten. In dieser Reihe blicken wir auf die Ursprünge von Fischer-Random, Chess960 oder Freestyle, wie es heute genannt wird, zurück und erörtern die Gründe für seine Popularität. Abschließend schlagen wir einige Regeländerungen und Spielweisen vor. Bleiben Sie dran!
-
Frisch rezensiert: Master Your Technique Volume 3 – Practical Techniques you must know von Adrian Mikhalchishin
Während es heutzutage leichter geworden ist, an Informationen zu Eröffnungen, Hauptvarianten und Nebenvarianten zu gelangen, so ist es nach wie vor eine hohe Kunst, vorteilhafte Stellungen effektiv zu verwerten. Bekanntlich ist es kein Leichtes, eine gewonnene Stellung zu gewinnen. In der dritten Ausgabe seiner „Master your Technique“-Reihe untersucht der Großmeister Adrian Mikhalchishin nun Techniken, die in der Praxis besonders häufig vorkommen. Lukas Köpl hat sich den Kurs angesehen und seine Eindrücke zusammengefasst.
-
Gold, Silber, Bronze, mit der Mannschaft und allein – Deutschlands Olympiabilanz
Am 15. September beginnt in Samarkand die 46. Schacholympiade. Mit Vincent Keymer, Matthias Blübaum, Frederik Svane, Alexander Donchenko und Rasmus Svane liegt die deutsche Mannschaft auf Platz 5 der Setzliste und darf auf eine Medaille hoffen. Allerdings liegt die letzte deutsche Mannschaftsmedaille im Open inzwischen mehr als ein Vierteljahrhundert zurück: Bei der Schacholympiade 2000 in Istanbul gewann Deutschland Silber. Aber wie viele Medaillen hat Deutschland in der Geschichte der Schacholympiade denn überhaupt gewonnen? | Foto: Olympische Medaillen | Foto: Anna Shtourman, FIDE
-
Wadim Rosenstein mit WR Events als neuer DSB-Sponsor vorgestellt
Der neue Vorstand des Deutschen Schachbundes setzt seine Anstrengungen im Bereich Vermarktung und Sponsoring fort. Nach der kürzlich bekannt gegebenen Partnerschaft mit der Chess Media Group, die künftig sämtliche Sponsoring-, Werbe- und Medienrechte des DSB vermarkten soll, folgt nun der nächste Schritt: Mit WR Events und Wadim Rosenstein gewinnt der Verband einen neuen Sponsor und Partner. Die Vereinbarung umfasst insbesondere Frauen-, Inklusions- und Nachwuchsschachförderung. Der DSB unterstreicht damit, dass er seine wirtschaftliche Basis zunehmend durch professionelle Vermarktungsstrukturen und neue Partner stärken will. | Fotos und Quelle: Deutscher Schachbund / Titelfoto: Wadim Rosenstein (X)
-
In memoriam: Vereslav Eingorn (1956-2026)
Der ukrainische Großmeister Vereslav Eingorn ist im Alter von 69 Jahren verstorben. Als eine der prägenden Figuren des sowjetischen Schachs in den 1980er-Jahren gewann er drei Bronzemedaillen bei den UdSSR-Meisterschaften, qualifizierte sich für das Interzonenturnier 1987 in Zagreb und vertrat später die Ukraine bei Mannschaftswettbewerben, darunter die Schacholympiade 2000 und die Mannschaftsweltmeisterschaft 2001. Eingorn machte sich zudem als Trainer und Autor einen Namen und führte die ukrainische Frauenmannschaft 2006 zur Goldmedaille bei der Schacholympiade.
-
Wird die Elo-Zahl jemals die 4000er-Grenze überspringen?
Achtung: Dies ist ein längerer Text. Vor zwei Wochen schrieb ich einen Artikel über die Leistungssteigerung von Computern in den letzten 50 Jahren. Einige Leser schrieben mir daraufhin Briefe, in denen sie meine Ergebnisse diskutierten und meine Ausführungen kommentierten. Daraufhin fragte ich mich: Was denken KI, ChatGPT und andere Experten zu diesem Thema? Hier sind meine Erkenntnisse.
-
Frisch rezensiert: Königsindisch – Ein komplettes Repertoire für Schwarz von GM Felix Blohberger
Die zweiteilige FritzTrainer-Reihe Königsindisch – Ein komplettes Repertoire für Schwarz von Großmeister Felix Blohberger widmet sich einer der dynamischsten und zugleich komplexesten Eröffnungen des modernen Schachs: der Königsindische Verteidigung. Lukas Köpl widmet sich der Reihe hinsichtlich des Aufbaus, Inhalts, didaktischer Qualität und praktischer Relevanz.
-
Karl Gersemann siegt sensationell beim Lichtenberger Sommer
Der Lichtenberger Sommer 2026 endet mit einer echten Überraschung: Der 2013 geborene Karl Gersemann gewann das traditionsreiche Berliner Open mit 7,5 Punkten – trotz eines Byes in der ersten Runde und gegen ein stark besetztes Teilnehmerfeld. 220 Spieler kämpften in der Karlshorster Trabrennbahn um Punkte und Preise. Neben dem Sensationssieger prägten Abdulla Khamidovs furioser Start, starke Auftritte erfahrener Spieler, zahlreiche Jugendliche und eine vorbildliche Organisation die 22. Auflage. | Fotos: Turnierveranstalter | Titelfoto (v.l.n.r.): Emil Schmidek, Karl Gersemann, Bao Anh Le Bui
-
Spannendes Rennen um die Österreichische Staatsmeisterschaft
Auf drei Spieler mit 3,5 Punkten folgen drei Spieler mit einem Zähler Abstand bei den in Linz am vergangenen Wochenende gestarteten österreichischen Staatsmeisterschaften im klassischen Schach. Zum an Nummer 1 gesetzten Dominik Horvath gesellen sich die IM Valentin Baidetskyi und Laurenz Borrmann (Titelfoto) an die Spitze des Zehnerfeldes. Zu den Verfolgern gehört der gemeinsam mit Horvath topgesetzte Felix Blohberger. Beim parallel ausgetragenen Oberbank-Challenger-Open führen ebenfalls drei Spieler: Der junge deutsche IM Ruben Gideon Köllner sowie die beiden Österreicher IM Jakob Postlmayer und FM David Schernthaner haben 4,5 aus 5 auf dem Konto. | Fotos: Peter Kranzl, Nils Rohde
-
So gewinnt den Sinquefield Cup, Keymer erreicht GCT-Finale
Wesley So hat den Sinquefield Cup 2026 gewonnen, es war sein dritter Sieg beim Sinquefield Cup überhaupt. Da alle fünf Partien der neunten Runde mit Remis endeten, waren Praggnanandhaa und So am Ende punktgleich Erste und mussten im Stichkampf um den Turniersieg spielen. So gewann im Armageddon. Vincent Keymer hatte in der letzten Runde Schwarz gegen Jorden van Foreest, der ihn mit dem Königsgambit überraschte. Doch Keymer umschiffte alle Klippen der zweischneidigen Eröffnung und sicherte sich mit einem Remis die Teilnahme am Finale der Grand Chess Tour. | Foto: Lennart Ootes / Grand Chess Tour
-
Tan Zhongyi gewinnt den Cairns Cup, Alice Lee mit GM-Norm
Tan Zhongyi (Foto) verlor in der letzten Runde ihre erste Partie. Dank der extrem starken ersten acht Runden und der Punkteteilung ihrer einzigen verbliebenen Verfolgerin, Alice Lee, gewann die Chinesin ihrem zweiten Titel nach 2024 beim Cairns Cup in St. Louis. Für die 16-jährige Lee gibt es jedoch keinen Grund, sich zu ärgern: Der zweite Platz an sich ist schon ein Erfolg, sie konnte aber zudem ihre erste Großmeisternorm erzielen. | Fotos: Lennart Ootes / Saint Louis Chess Club
-
Französische Meisterschaften 2026: Étienne Bacrot und Sophie Milliet holen die Titel
Étienne Bacrot und Sophie Milliet sind französische Schachmeister 2026. Für Bacrot ist es der neunte, für Milliet der siebte nationale Titel. Die Französischen Meisterschaften 2026 fanden vom 7. bis 16. August in Vichy statt. Im Open und im Frauenturnier traten jeweils 16 Spielerinnen und Spieler im K.-o.-System an, daneben wurden mehrere Schweizer-System-Turniere ausgetragen. Stand es in den Hauptturnieren nach zwei klassischen Partien unentschieden, folgte ein Stichkampf über zwei Schnellschachpartien (15+10), anschließend gegebenenfalls zwei Blitzpartien (5+3) und schließlich eine Armageddon-Partie. | Fotos: Ambrose Ducable
-
Sinquefield Cup, Runde 8: Keymer gewinnt gegen Caruana
Vincent Keymer kämpft beim Sinquefield Cup 2026 um den Einzug in das lukrative und prestigeträchtige Finale der Grand Chess Tour. Um das zu erreichen, darf er am Ende des Turniers nicht hinter Javokhir Sindarov landen, und umso bitterer war deshalb Keymers Niederlage gegen Sindarov in Runde 7. Aber in Runde 8 zeigte Keymer Kämpferqualitäten und gewann gegen Fabiano Caruana. Doch Sindarov hielt das Tempo und punktete gegen Van Foreest. Damit liegen Keymer und Sindarov vor der letzten Runde punktgleich auf den Plätzen drei und vier, einen halben Punkt hinter Wesley So und Praggnanandhaa, der sich mit einem Sieg gegen Maxime Vachier-Lagrave an die Tabellenspitze schob. | Foto: Lennart Ootes / Grand Chess Tour
-
Cairns Cup: Wichtige Siege für Tan Zhongyi und Alice Lee
Tan Zhongyi (Foto) steht nach 2024 vor ihrem zweiten Titel nach 2024 beim Cairns Cup in St. Louis. Sie ist nach ihrem Sieg gegen Bibisara Assaubayeva in der achten Runde nur noch ein Remis vom Triumph entfernt. Die einzige Spielerin, die sie noch einholen kann, ist Alice Lee. Sie gewann gegen Vaishali Rameshbabu und mit einem Remis gegen die Vorjahressiegerin in der Schlussrunde könnte sich die 16-Jährige ihre erste Großmeisternorm erzielen. | Foto: Lennart Ootes / Saint Louis Chess Club
