Am sechsten Spieltag der Saison musste die dritte Naumburger Mannschaft in das Mansfelder Land reisen. In Bischofrode wurden die Naumburger gastfreundlich empfangen.

Es standen sich zwei etwa gleichwertige Mannschaften gegenüber. Spannung war also vorprogrammiert. Nach eineinhalb Stunden Spielzeit blickte Simeon Scharf zufrieden auf sein Brett. Durch die zentrale Stellung seiner Dame konnte sein Gegner bis zu diesem Zeitpunkt nicht rochieren, da er seine Läufer nicht entwickeln konnte. Zum gleichen Zeitpunkt musste Doris Behrens den Verlust eines Bauern beklagen. Andreas Kunz lieferte sich ein Stellungsgefecht mit seinem Gegner. Hier übernahmen auf beiden Spielern die Türme und die Dame die aktiven Rollen. Doch dann passierte dem Naumburger ein Missgeschick. Er ließ es zu, dass der Gastgeber seine Dame fesseln konnte und der Tausch Dame gegen Turm war unausweichlich. Nach wenigen Zügen akzeptierte Andreas Kunz seine Niederlage und gab in aussichtsloser Stellung auf. Nach drei Stunden Spielzeit konnte Andreas Romberg seinem Gegner zwei Doppelbauern verpassen.  Andererseits hatte der Spieler aus Bischofrode das Läuferpaar. Beide Spieler versuchten ihr Glück den jeweiligen Vorteil auszunutzen. Aber es gelang keinen von beiden. So endete die Partie Remis durch dreifache Stellungswiederholung. Am Brett sechs konnte Doris Behrens den Verlust ihres Bauern nicht kompensieren. Nach großem Kampf gab sie auf.  Jetzt führten GW Bischofrode mit 2,5 zu 0,5. Wenig später endete das Spiel von Simeon Scharf Unentschieden. Er resümierte später selbst: „Ich hätte den Tausch der Damen nicht zulassen dürfen. Das war mein Fehler und ich vergab dadurch die Chance auf den Sieg.“ Ein glückliches Händchen bewies Ines Weißenburg indem sie den “richtigen“ Bauern nach vorne schickte. Der spielerische Druck auf ihren Gegner wurde größer und größer und ihr Gegenüber gab in verlorener Stellung auf. Jetzt wurde nur noch an Brett eins gespielt. Beide Spieler schenkten sich hier nichts. Der Gastgeber aus dem Harzvorland wollte mindestens ein Remis erreichen, um den Mannschaftserfolg abzusichern. Vierzig Züge in zwei Stunden hatten beide Spieler erreicht und die Partie ging in die Verlängerung. Trotz großem Kampf gelang es Uwe Redlich allerdings nicht, die Sensation doch noch zu schaffen. Mit dem Remis blieb den Naumburgern nur übrig, den Gastgebern zum Mannschaftserfolg zu gratulieren. Die Dritte Mannschaft des Naumburger SV 1951 verliert in Bischofrode mit 2,5 zu 3,5, verbleibt aber auf dem zweiten Platz der Tabelle.  

 

Einzelergebnisse:

 

SG GW 90 Bischofrode

1539

3.5 : 2.5

Naumburger SV III

1553

1

Rühlemann,Ronald

1503

0.5 - 0.5

Redlich,Uwe

1649

2

Tetzel,Karl

1635

0.5 - 0.5

Romberg,Uwe

1536

3

Kramer,Dirk

1564

0.5 - 0.5

Scharf,Simeon

1560

4

Espenhahn,Jörg

1577

1 - 0

Kunz,Andreas

1519

5

Thonig,Ralf

1539

0 - 1

Weißenburg,Ines

1604

6

Schwarzbach,Kay

1417

1 - 0

Behrens,Doris

1450

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