Naumburger SV 1951 e.V. Schach
3.Runde ST
Im EUROVILLE wurde im Rahmen des Trainigsabend die 3.Runde
im Sommerpokal ausgetragen. Bei sieben Teilnehmern wurden wiederum 5 Runden im Schweizer System gespielt. Und im dritten Turnier gab es mit Bernd Rößler den dritten Sieger. Er konnte sich mit 4 Punkten vor Andreas Schlag und Klaus Bärthel (je 3,5), Jens Wendling und Frank Mächler (je 3,0), sowie Bernhard Schmidt-Seifert (2,0) und Benjamin Mächler durchsetzen.
In der Gesamtwertung liegt weiterhin Klaus Bärthel (18 Punkte) in Führung. Dahinter folgen Jens Wendling (13), Hens-Frieder Mükke, Bernd Rößler, Frank Mächler (alle 11), Hans Hauke und und Andreas Schlag (beide 9), Jens Schmeißer (6), Armin Mikolajewski und Bernhard Schmidt-Seifert (je 5) und Benjamin Mächler (3)
2. Runde ST
Anläßlich des Trainingsabend fand im Euroville die zweite Runde um den Sommerpokal vom Naumburger SV 1951 statt.
8. Runde Online Turnier
Bärthel gewinnt wieder
Zur achten Runde im Online Turnier um den „Corona“ Cup vom Naumburger SV 1951 hatten sich wieder 6 Teilnehmer angemeldet.
7. Runde Online Turnier
Frank Mächler gewinnt 7. Turnier
Zur siebten Runde um den „Corona“ Pokal vom Naumburger SV 1951 waren wieder sechs Spieler dabei.
Nachruf Klaus-Dieter Werner
| Die Schachspieler des Naumburger SV trauern um Schachfreund Klaus-Dieter Werner |
![]() |
Klaus-Dieter verstarb im April. Auch wenn er in den letzten Jahren gesundheitlich bedingt nur noch selten aktiv war,verfolgte er doch weiterhin interessiert die schachliche Entwicklung des NSV. Sein Name und sein Wirken werden aber untrennbar mit der BSG "Chemie Lützkendorf" verbunden bleiben!
Seit Mitte der 60er Jahre beruflich und privat ins Geiseltal gewechselt, fand Klausi, wie ihn seine Schachfreunde nannten, hier ein ideales Umfeld für sein Schachhobby.
Mit großer Unterstützung des Lützkendorfer Werkdirektors Otto Walter konnte Klausi als Mannschaftsleiter und Organisator in Krumpa Schritt für Schritt einen schlagkräftigen Schachverein aufbauen. Es folgte ein legendärer Aufstieg von der Bezirksliga bis in die höchste Liga der DDR und insbesondere die 2 DDR-Pokal-Siege 1967 und 1974 sind hier noch hervorzuheben. Aber auch internationale Vergleichskämpfe in Bulgarien, der Tschechoslowakei, Polen und besonders Ungarn werden allen Beteiligten positiv in Erinnerung bleiben. Ohne den "Coach" im Hintergrund wäre das alles so nicht möglich gewesen! Klausi organisierte sowohl die Beförderung, die Versorgung und vor allem die Unterbringung der Mannschaft und der mitreisenden Familien; zu DDR-Zeiten eine echte Herausforderung! Hierbei war er voll in seinem Metier - anstatt am Brett zu spielen. Obwohl er selbst ein passabler Spieler war, hielt er doch gerne den Anderen "den Rücken frei" und feierte lieber damit gemeinsame Erfolge!
Ich selbst habe Klausi altersbedingt erst nach der Wende persönlich als meinen Mannschaftsleiter kennen und schätzen gelernt. In dieser Zeit des Umbruchs musste auch er sich beruflich nochmal komplett neu orientieren. Daraus resultierend stand weniger Zeit zur Verfügung und trotzdem unterstützte er den Verein weiterhin großzügig, wie es eben seine Art war! Und ja, auch seine "gesellige Ader" mit vielen schönen Momenten und Anekdoten durfte ich noch miterleben. Die von ihm organisierten Weihnachtsfeiern in der "Sülze" und nicht zuletzt die traditionellen Balaton-Schach-Urlaube in Zanka werden mir ewig in Erinnerung bleiben!
Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.
Matthias Will
Mannschaftsleiter 1. Mannschaft Naumburger SV

